maarAuf Einladung des Lehrstuhls für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur war die Theaterklasse 5b am 26. Januar zu Gast in der Eichstätter Universitätsbibliothek. Dort wurden die Kinder von Kristina Schmitt und ihren Kolleginnen durch die interaktive Ausstellung Paul Maar und seine Helden geführt: In Kleingruppen durften sie blaue Wunschpunkte beschriften, sich aus einer großen Kiste Kostüme wählen und in Rollen schlüpfen, bekamen in einem orientalisch anmutenden Märchenzelt aus dem berühmtesten Buch des Schriftstellers vorgelesen und lösten ein Rätsel, dessen Antworten auf den Schautafeln in Bildern und Wortspielen versteckt waren. Dazwischen gab es Ausschnitte aus der Sams-Verfilmung zu sehen – und zur Stärkung wurden belegte Brötchen, Getränke und Schokolade gereicht. Fast hatte man den Eindruck, das Sams persönlich habe uns für einige Stunden alle Wünsche erfüllt.

Christian Albert


 

Tischtennis 2018Beilngries (ebk) Im Vorjahr hatte es für die Schüler des Reuchlin-Gymnasiums beim Bezirksfinale im Tischtennis hinter Gastgeber Bad Aibling nur zu Platz zwei gereicht. In diesem Jahr gelang dem Reuchlin-Team in der Altersklasse Jungen II durch zwei sichere Siege der Sprung an die oberbayerische Spitze.
Zum Auftakt gab es ein klares 9:0 gegen die Realschule Beilngries. Nachdem auch das Staffelsee-Gymnasium aus Murnau mit 8:1 gegen die Gastgeber gewonnen hatte, kam es im letzten Duell zwischen den Ingolstädtern und den Schülern aus Murnau zu einem echten Endspiel. Auch hier behielten die Reuchlin-Schüler trotz einzelner umkämpfter Spiele mit einem ungefährdeten 6:3 die Oberhand. Als nächster Wettkampf steht das Qualifikationsturnier zum Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ auf dem Programm, bei dem das Reuchlin-Gymnasium auf die Bezirkssieger aus Niederbayern, Schwaben und den Stadtsieger aus München trifft.


 

von Round Table 96 Ingolstadt

W Paket1„Alle Jahre wieder…“ beginnt das allseits bekannte Weihnachtslied mit den gleichen Worten. Alle Jahre wieder stimmen wir uns durch solche Lieder und Melodien auf die kommende Weihnachtszeit ein und verbinden mit diesen unterschiedlichen Eindrücken und Erinnerungen. Der heiße, dampfende Glühwein auf dem Christkindlmarkt, das alljährliche Plätzchenbacken, das gemütliche Beisammensein in der Familie am Weihnachtsabend vor dem festlich geschmückten Christbaum und natürlich die darunterliegenden Geschenke. In Glanzpapier verpackt, mit bunten Motiven, großen Schleifen; kleine Aufmerksamkeiten unserer Liebsten, mit denen wir einander an diesem ganz besonderen Abend eine Freude bereiten wollen. Für uns scheint all dies selbstverständlich. Doch auch hier in Europa gibt es Menschen, denen all das während der Festtage verwehrt bleibt. Keine Plätzchen, kein Weihnachtsessen und: keine Geschenke.

Sally Perel, der „Hitlerjunge Salomon“, zu Gast am Reuchlin

perel3Im Frühsommer 1941 steht der sechzehnjährige Sally Perel in einem Wald bei Minsk einem Wehrmachtssoldaten gegenüber; „wie festgenagelt“. Angst und Anspannung lähmen ihn, nur wenig entfernt hört man die Schüsse der Einsatzgruppen, die alle Juden, die den Deutschen in die Hände fallen, sofort ermorden. In diesem Moment erinnert sich der jüdische Sally an den Abschied von seiner Mutter: „Sally, geh!“ Du sollst leben.“ Josef Perjell sei er, vermeldet er dem Soldaten, ein Volksdeutscher. Das Wunder geschieht, man glaubt ihm.
Gebannt verfolgen die Schülerinnen und Schüler der Q11 am 30. November der Schilderung des heute 92-jährigen Sally Perel. Sie sind so alt, wie er es damals war. Und sie erfahren aus erster Hand die existenzielle Bedrohung des jüdischen Jungen, die der inzwischen alte Herr lebhaft vergegenwärtigen kann. Genauso wie sein Dilemma, das entsteht, als „Jupp“ erst als Dolmetscher zur Wehrmacht und dann in ein Internat der Hitlerjugend nach Braunschweig gerät. Dort kann sich nicht mal er dem „tröpfelnden Gift“ der Nazi-Ideologie ganz entziehen, so erzählt er. Doch ständig quält ihn auch die Angst, seiner Beschneidung wegen als Jude enttarnt zu werden. Die Sehnsucht nach seinen Eltern treibt ihn Weihnachten 1943 nach Lodz, wo er sie im Ghetto zu finden hofft. Ausgehungerte Gestalten und gefrorene Leichen erspäht er durch den Zaun. Mutter, Vater und seine Schwester sieht er nie wieder, sie wurden Opfer des mörderischen NS-Rassismus.
Sally Perel, der heute in Israel lebt, kann eine ganz besondere Geschichte erzählen: die vom unbedingten Recht auf das Leben; und damit die der moralischen Pflicht, eine Wiederholung der Geschichte mit aller Macht zu verhindern. Für den bewegenden Vortrag danken die Zuhörerinnen und Zuhörer des Reuchlin Sally Perel und wünschen ihm שלום (Schalom).


 

Vorlesewettbewerb2017Mit Spannung erwarteten die Sechstklässler den diesjährigen Schulentscheid im Vorlesewettbewerb. „Wer wird die Nase beim Vorlesen vorne haben? Hoffentlich gewinnt der Vorleser aus meiner Klasse!“ Solche und ähnliche Gedanken schwirrten den Schülerinnen und Schülern durch den Kopf, als sie auf den Stühlen in der Pausenhalle Platz nahmen.
In der ersten Runde lasen die jeweils zwei Klassenbesten einen selbst gewählten Text vor. Nach dieser Runde war es noch schwierig, einen klaren Favoriten zu erkennen, denn alle hatten ihren Text gut vorbereitet und konnten das Publikum für sich einnehmen. Für die zweite Runde hatte die Jury – passend zum Dezemberbeginn – das Buch „Das Weihnachtsgeheimnis“ von Jostein Gaarder als unbekannten Text ausgewählt. Nach dieser Runde standen die Sieger eindeutig fest:
Clara Schirmböck aus der 6d überzeugte die Jury voll und ganz und ist die Schulsiegerin. Sie wird deshalb unsere Schule beim Stadtwettbewerb vertreten.
Carina von Dahl (6d) und Lina Bidlingmaier (6e) belegten den zweiten beziehungsweise den dritten Platz.
Alle drei Siegerinnen erhielten als Anerkennung einen Büchergutschein. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen allen Schülerinnen und Schülern weiterhin viel Spaß beim (Vor)lesen!


Sonja Schranner


 

Halloween1Halloween2Hoch her ging es bei der Halloween-Party, die Schüler und Schülerinnen der Q11 für die Unterstufe organisierten. Über 150 zum Teil Grauen erweckende Gestalten tanzten, spielten, speisten in der Pausenhalle und unternahmen eine Rallye durch die „Katakomben“ des Reuchlin-Gymnasiums. Die Tore zu diesen finsteren Verliesen werden nur an Halloween geöffnet! Der Höhepunkt war aber wie jedes Jahr die Prämierung des besten Kostüms. Die stolze Siegerin ist hier zu bewundern.
P.S. Im normalen Leben sieht sie ganz anders aus.


 

huml

Eine ganz besondere Unterrichtsstunde erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a. Die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml stellte eine neue App zum Hörschutz vor. „Earaction“ kann genutzt werden, um Lautstärken zu messen und die Auswirkungen auf das Gehör zu testen. Als Ärztin appellierte sie fachkundig an die Schülerinnen und Schüler, auf ihr Gehör zu achten.
Interessante Einblicke in die physikalischen Hintergründe erklärte der Entwickler der App, Prof. Bernhard Kurz von der Hochschule München, äußerst anschaulich.
Auf den schuleigenen I-Pads wurde die App einem Praxistest unterworfen, indem die Lautstärken von Klavier, Trompete, E-Gitarre und Schlagzeug „gemessen“ wurden.
Die Gesundheitsministerin zeigte viel Verständnis für die Jugendlichen: „Manchmal braucht man Musik auch laut, aber ein Dauerzustand sollte es nicht sein.“


 

Ein besonderes Ferienerlebnis war für 35 Schülerinnen und Schüler des Reuchlin-Gymnasiums die Einladung zum AUDI-Cup 2017. Sie erlebten spannende Spiele zwischen dem FC Bayern München, Atletico Madrid, FC Liverpool und SSC Neapel. Aber fast wichtiger noch: Die Spieler konnten sie aus nächster Nähe erleben, weil die Schüler nach dreitägigem Training die jeweilige Eröffnungszeremonie zusammen mit Auszubildenden von AUDI gestalten durften.

AudiCup2