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Visit in Germany (15th - 29th March 2016)

 

14.03.2016

„Ein Schüleraustausch ist wie eine Achterbahnfahrt.“ Dieser Spruch wird oft verwendet, wenn es um ein Auslandsjahr, eine Sprachreise oder einen Austausch geht. Für die Fahrt braucht man einen Fahrschein. Die Achterbahn ist in unserem Fall ein Schüleraustausch nach Kanada. Für DIESES Ticket mussten wir uns erst bewerben. Die Hürde haben wir geschafft. Unter die anfängliche Freude mischte sich allerdings auch Angst. Soweit weg, wie wird es sein, genügen unsere Englischkenntnisse…?!!! Aber die Freude überwog sehr schnell. Die zahlreichen Vorbereitungen sind abgeschlossen und wir wissen jetzt, wer unser Austauschpartner oder wer unser „Sitznachbar/in“ in der Achterbahn ist. Wir haben ersten Kontakt mit unserem Austauschpartner aufgenommen. WhatsApp, Emails oder Skype - haben es leichter gemacht. Wir sind bereit. Am Dienstag kann es mit der Ankunft unserer kanadischen Gäste beginnen. Wir sind gespannt, was alles auf uns zukommt. Steigt mit uns ein und lest alle zwei Tage neu einen Blog-Beitrag über unsere Austausch-Erfahrungen…

14th March 2016

“An exchange programme is like a journey with the roller coaster.“ This saying is often used for a year abroad, a language trip or an exchange. For this trip you need a ticket. The roller coaster in our case is the FIRST Reuchlin exchange programme to Canada. For THIS ticket we had to apply. The answer for our application was positive. Let´s do it! First we were a bit afraid about the journey, so far away from home, a very long trip, will our English skills suffice…!!!? But we soon overcame our initial doubts. Everything has been prepared and everybody knows their exchange partner or who is going to be the person “sitting next to you” in the roller coaster. We have had first contact with our exchange partner and have got acquainted with them with the help of WhatsApp, Emails or Skype. We are all set. We can start on Tuesday and receive our Canadian guests. We are very excited. We would like to share our exchange experiences with you by updating you with this blog about every other day. So join in and read about our interesting trips…

Riana Wieser, Clara Bögerl



15.03.2016

Als ich gestern Abend um zehn auf die Uhr schaute, hoben unsere Austauschpartner gerade mit dem Flugzeug ab, während wir schlafen gingen. Es fühlt sich komisch an, dass irgendwo auf der Erde jemand gerade frühmorgens aufwacht, während wir schlafen gehen. Aber am Nächsten Tag kamen die Kanadier an und wir freuten uns alle, da wir uns schon so lange auf diesen Zeitpunkt freuten. Zuerst zeigte ich meinem Austauschpartner unsere Schule, das Reuchlin-Gymnasium und dann fuhren wir nach Hause. Ich zeigte ihm die Umgebung und am Abend spielten wir Basketball. Dieser Tag war ziemlich anstrengend, also gingen wir ein bisschen früher ins Bett.
Schließlich war mein Austauschpartner schon 27 Stunden lang wach, ohne zu schlafen.

Exciting First Encounters (Photo: Rainer Mehl)

15th March 2016

Yesterday at ten o'clock (German-time) the plane of our exchange partners just took off, while we went to bed. It is a strange feeling that in some other places on earth some people  are just getting out of bed. But the next day, in the afternoon, the Canadians arrived and we were all happy because we had been waiting for the exchange to happen so long. At first I showed my exchange partner our school, the Reuchlin-Gymnasium and then we went home. I showed him the neighbourhood and in the evening we went to play basketball. The day was quite tiring, so we went to bed a little earlier. After all, my exchange partner had been awake for 27 hours without sleep.


16.03.2016

Heute haben wir einer interessanten Präsentation über Kanada und über die Schule Kitsilano Secondary School zugehört, die von dem kanadischen Austauschlehrer gehalten wurde. Danach aßen wir Butterbrezeln und gingen zu ein paar Schulstunden. Diese Schulstunden waren für meinen Austauschschüler aber recht langweilig, da er kein Deutsch konnte. Am Nachmittag haben wir an einer Stadtrundführung teilgenommen und einen Großteil der Ingolstädter Innenstadt gesehen. Der eindrucksvollste Teil der Tour war die Asamkirche, da dort ja ein großes Deckenfresko ist. Nach der Stadtrundführung gingen wir shoppen und mein Austauschpartner wiederholte immer wieder, dass hier alles so viel billiger sei als in Kanada. Ich glaube, in Kanada muss es sehr teuer sein, wenn er sagt, hier wäre es billig.  

Welcome Presentation (Photo: Veronica Krammel)
Guided Tour of Ingolstadt (Photo: Veronica Krammel)

16th March 2016

Today we listened to a presentation by the Canadian teachers, which was quite interesting and very informative. After that we had buttered pretzels and went to a few classes, which all were quite boring for my exchange partner because he doesn't understand any German. In the afternoon we went on a guided sightseeing tour of the city and saw a great deal of Ingolstadt. The most impressive part of the tour was the Asamkirche, which had a huge fresco on the ceiling. After the tour we went shopping and my exchange partner kept saying that everything is so much cheaper than in Canada. I guess shopping in Canada must be very expensive then if they say it is cheap here.

Erik Göbel, Eathan Sampson


 

17.03.2016

Heute sind die Kitsilano-Schüler nach München gefahren. Die deutschen Gastgeber sind nicht mitgekommen, da sie Unterricht hatten. Also sind wir mit dem Bus zum Bahnhof und von da aus mit dem Zug nach München gefahren. Die Aussicht aus dem Zug war malerisch. In München haben wir die meiste Zeit auf dem Marienplatz verbracht. Als erstes haben wir das Glockenspiel im Turm des Rathauses gesehen. Nach dem fast zwölf Minuten langen Schauspiel sind wir zur Münchner Residenz der Wittelsbacher gegangen. Durch Bilder und Raumgestaltung haben wir einen guten Eindruck von dem extravaganten Lebensstil bekommen, den die früheren bayerischen Herrscher pflegten. Nach dem langen Fußmarsch durch all die Räume waren wir hungrig geworden, also gingen wir zum Viktualienmarkt und aßen Haxen, Currywurst, Sandwiches und andere Kleinigkeiten. Nachdem wir München noch ein bisschen auf eigene Faust erkunden durften, sind wir zurück nach Ingolstadt gefahren.

Looking at the Lavish Lifestyle of Former Bavarian Rulers (Photo: Rainer Mehl)
The Real Thing - A Truly Bavarian Lunch at Viktualienmarkt (Photo: Barb Mingo)

17th March 2016

Today the Kitsilano students went to Munich. The German hosts did not come along as they had to go to class. So we took a bus to the train station and a train to Munich. The train ride was very picturesque. We spent most of the time in Munich´s Marienplatz. The first thing we saw was the Glockenspiel in the tower of the Rathaus (new townhall). Following that almost twelve minute long spectacle, we then headed to the Wittelsbach Residence. It gave us an idea of the lavish lifestyle the former rulers of Bavaria lived. The hundreds of rooms showed an opulent display of life through art and architecture. Walking through the many rooms made us hungry so we went to the Viktualienmarkt and got us some Haxen, Currywurst, sandwiches and other treats. After that we were given time to explore Munich on our own before we headed back to Ingolstadt.

 

18.03.2016

Heute haben die Kitsilano-Schüler an einer Werkstour bei Audi teilgenommen, während die deutschen Gastgeber abermals den Unterricht besuchen mussten. Während der Wartezeit vor der Tour hatten die Schüler Spaß daran, sich in die Audis zu setzen und so zu tun, als würden sie fahren. Als die Tour dann anfing, sahen wir, wie die Autos aufgebaut sind, was einen bleibenden Eindruck bei uns hinterließ, da augenscheinlich mehr Roboter an der Herstellung beteiligt waren als Menschen. Wir durften sogar einen Blick auf ein noch nicht zum Verkauf stehendes Modell werfen. Nach der Werksführung sind wir in das Audi Museum Mobile gegangen, das uns ebenso sehr beeindruckte. Wir tauchten tief in die Vergangenheit von Audi ein und sahen einen leicht anmaßenden Film, der uns alle perplex zurückließ. Nach einem Abstecher zum Museumsshop haben wir uns auf den Rückweg zum Reuchlin-Gymnasium gemacht, wo wir ein sehr leckeres bayerisches Buffet vorfanden, welches von den Gasteltern vorbereitet worden war. Auftritte verschiedener Bands und einer traditionellen bayerischen Tanzgruppe markierten das Ende des offiziellen Programms. Danach sind manche von uns noch zusammen Eis essen gegangen.

Almost Driving an Audi (Photo: Ericsson Sing)
Bavarian Buffet (Photo: Regina Bühler)
Group Photo with Bavarian Folk Dancers from Gerolfing (Photo: Regina Bühler)

18th March 2016

Today the Kitsilano students went to an Audi factory tour whilst the German hosts had to go to class once again. While waiting for the tour to begin, the students enjoyed waiting in the foyer sitting inside Audis and pretending to drive them. Once the tour began we saw how the cars are constructed which greatly impressed all of us, as there seemed to be more robots than people involved. We even got an exclusive glimpse at an upcoming model. Following the factory tour we went to the Audi Museum Mobile which was similarly impressive. Here we dove into the rich history of the Audi past and we watched a pretentious movie which left us perplexed. After visiting the gift shop we went back to Reuchlin Gymnasium where we had a delicious Bavarian buffet which had been organised by the host parents. Additionally we saw the bands and some traditional Bavarian dancing. That marked the end of the official program. After that some of us went for ice cream.

Franziska Jastrow, Arjun Sanya


 

19.03.2016

Während des Wochenendes hatten wir kein Programm durch die Schule, somit konnten wir Zeit mit unseren Austauschpartnern individuell verbringen. Nach einer langen, aber landschaftlich interessanten Fahrt haben wir schließlich den ersten Halt unserer Reise erreicht: Das Walchenseekraftwerk. Ganze 200 Meter Höhenunterschied und 8 Generatoren am Fuße des Berges boten einen eindrucksvollen Anblick. Daraufhin, sind wir in die Berge gefahren, wo wir eine Seilbahn zu dem Gipfel des Herzogstands nahmen. Dort war leider die Aussicht durch einen leichten Nebel eingeschränkt, aber war dennoch erstaunlich. Als nächstes haben wir Kloster Ettal besucht, das ein berühmtes gewölbtes Dach hat und mehr als 700 Jahre alt ist. Schließlich haben wir Schloss Linderhof erreicht, das von König Ludwig II gebaut wurde, fernab in den Alpen gelegen. Wir wurden alle von der Pracht der Ausstattung  des verhältnismäßig kleinen Palasts überrascht, besonders das Spiegelzimmer, das häufig von König Ludwig II zum Studieren verwendet wurde, hat es uns besonders angetan. Danach haben wir den langen Weg nach Hause begonnen, während dessen viele von uns eingenickt sind.      

Walchensee Power Plant (Photo: Jack Dziewonski)

19th March 2016

During the weekend we didn’t have a program set by the school so we could spend time with our exchange-partners. After a long but scenic drive, we finally arrived at the first stop of our road trip: the Walchensee power plant. Featuring an impressive 200 meters of elevation and 8 generators, combined with the beautiful setting at the foot of the Alps, it was truly a sight to behold. Continuing onward, we drove up into the mountains where we took a cable car to the summit of Mt. Herzogstand. Up there the view was sadly obscured by a light fog, but was nevertheless astonishing. Next we visited Ettal monastery, which has a famous domed roof and is over 700 years old. Finally, we arrived at a palace built by King Ludwig II, situated in a remote location in the Alps. We were all amazed at the splendor of the decorations and furnishings inside the comparatively small palace, especially the ‘Room of Mirrors’, which was often used as a study by King Ludwig II. After that, we began the long drive home, during which many of us dozed off.

 

20.03.2016

Den Sonntag ließen wir im Vergleich zum Samstag eher entspannt angehen. Nach dem Frühstück brachen wir auf, um die berühmte Befreiungshalle zu sehen, die von König Ludwig I in Kelheim erbaut wurde und an Deutschlands Siege gegen Napoleon erinnert. Die Außenseite wird renoviert, aber glücklicherweise konnten wir hineingehen, um den ganzen Ruhm zu sehen. Danach sind wir ungefähr eine halbe Stunde nach Regensburg gefahren, wo wir den Regensburger Dom besucht und Currywurst gegessen haben. Dann brachen wir auf, um die Walhalla zu besichtigen, die ein sensationelles Gebäude ist, auf einem Hang gelegen und ebenfalls unter der Aufsicht von Ludwig I als Denkmal erbaut wurde. Sie dient dem Gedenken an berühmte und bemerkenswerte Deutsche. Die alte griechische Architektur hat uns richtig begeistert. Schließlich sind wir nach Hause gefahren, wo wir Steckerlfisch gegessen und diesen Blog geschrieben haben.

Regensburg Cathedral (Photo: Jack Dziewonski)

20th March 2016

Sunday was much more relaxed compared to Saturday. After breakfast, we set off to see the famous Hall of Liberation (Befreiungshalle), which was decreed by King Ludwig I to commemorate Germany’s victories against Napoleon of France. The outside was under renovation, but luckily the inside was available to be seen in all its glory. After that, we drove for around half an hour to Regensburg, where we visited the main Catholic cathedral in the area and ate “Currywurst”. Next, we set off to see ‘Walhalla’, which is a spectacular building sitting upon a hillside built under the supervision of Ludwig I as a place to commemorate famous and notable Germans. It is inspired by Ancient Greek architecture. Finally, we headed home, where we ate fish (Steckerlfisch) and wrote this blog.

Sebastian Schmailzl, Jack Dziewonski


 

21.03.2016

Heute früh sind wir mit dem Zug nach Salzburg gefahren, wobei wir in München einmal umgestiegen sind. Auf der dreistündigen Fahrt haben wir uns viel unterhalten können. Als wir in Salzburg  angekommen sind, checkten wir zuerst in unserem Hostel JUFA ein. Danach haben wir einen Ausflug auf die beeindruckende Festung Hohensalzburg gemacht, von der man einen sehr schönen Ausblick über ganz Salzburg hat. Dort haben wir Zeit bekommen, diesen Stützpunkt zu erkunden und die Gelegenheit genutzt, viele Fotos zu machen. Nachdem wir die tolle Aussicht genossen hatten, sind wir zurück in die Stadt gegangen.  Nachdem wir  die berühmten Mozart-Kugeln gekauft, gingen wir zurück im Hostel, wo wir gemeinsam zu Abend aßen. Nachts machten wir noch eine Stadtführung, bei der wir viel über Immigration und Kultur erfahren haben. Anschließend machten wir noch einen kurzen Abstecher bei McDonald‘s, bevor wir im Hostel schlafen gegangen sind.

Salzburg from the Fortress (Photo: Bijou da Cunha)

21st March 2016

This morning we left for Salzburg, Austria, from Ingolstadt, Germany. We had to take two trains, one from Ingolstadt to Munich and one from Munich to Salzburg. The voyage was a total of three hours. Once in Salzburg we checked into our youth hostel JUFA. After we had checked in, we went up to the fortress of Hohensalzburg. The view from the fortress was one of the nicest we have ever seen. We were given about an hour time to explore the ins and outs of the fortress. We took many cool pictures and were given the opportunity to see some cool puppets in the puppet gallery. After enjoying the miraculous view, we went back down to the city and were given some time at the grocery store. We then made our way back to the hostel where we had a great dinner. Soon after we all went on a night time tour of the city. We learned how some monuments tie to migration and culture. On the way home we stopped at McDonald’s for a nice treat before bed. We made our way back to the hostel and it was time for sleep.


22.03.2016

Als wir heute Morgen aufgewacht sind, haben wir unsere Sachen zusammengepackt und ein weiteres leckeres Frühstück genossen. Dann haben wir das historische Geburtshaus Mozarts besucht, was sehr faszinierend und interessant war, da wir viel über Mozart und seine Familie erfahren haben. Nach einem Spaziergang zum Mirabellgarten, der wunderlich und schön war, beschlossen wir, das Salzburger Residenz Museum anzuschauen, das aber leider an diesem Tag geschlossen hatte. Stattdessen hatten wir Freizeit und durften die Stadt alleine erkunden. Wir waren shoppen, haben uns die Stadt angeschaut und natürlich zusammen gegessen. Auch sehr interessant war das Museum der Moderne, welches wir uns anschauten. Die Ausstellung über Bewegung und Tanz war sehr faszinierend. Danach haben wir uns mit dem Rest der Gruppe getroffen, um unsere Taschen im Hostel zu holen und dann unsere Fahrt zurück nach Ingolstadt anzutreten.

Group Photo in Mirabellgarten (Photo: Rainer Mehl)

22nd March 2016

This morning we woke up, got our stuff ready, and enjoyed another delicious breakfast. Then we saw Mozart’s birthplace, which was intriguing, historical and wonderful. After we had made our way to Mirabellgarten, which was whimsical and beautiful, we decided to go see the Salzburg Residenzmuseum, but unfortunately it was closed. Instead we were given free time to explore the city. During this time we walked around the city, took pictures, shopped and had so good food. Another cool thing we did was going to see the Museum der Moderne. They had a very cool movement and dance exhibit that was slightly creepy, yet super fascinating. In the museum they also had a Toulouse Lautrec exhibit which was very cool. After the museum we met up with the group and went back to the hostel to pick up our bags and return home to Ingolstadt.

Bijou Da Cunha, Luisa Brückner


 

23.03.2016

Heute haben wir im Ingolstädter Museum für Konkrete Kunst eine Führung gemeinsam mit Fr. Phillip-Rasch, Hr. Schirmer und den kanadischen Lehrern bekommen. Nachdem viele Fragen um die Kunstrichtung „konkrete Kunst„ geklärt worden waren und einem spannenden Experiment zum Merken von Farben, führte unser Weg in das Weißbräuhaus, in dem wir uns mit delikaten bayerischen Schmankerln den Magen füllten. Nach dem geselligen Zusammensein zeigten wir unserem Gastschüler den am Paradeplatz gelegenen Osterbrunnen, der mit über 10.000 Eiern den Platz verschönerte.

24.03.2016

Unser Ausflug nach Nürnberg stand ganz im Zeichen des Nationalsozialismus und der Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft. Zunächst schauten wir uns die zur Jugendherberge umfunktionierte Burg an, in der wir auch nächtigten. Nach einer spannenden Vorführung am Brunnen der Burg, der fast 50 Meter in die Tiefe reicht, gingen wir in die Stadt, wo wir für eine Stunde Zeit hatten, uns mit Leckerbissen aller Art zu stärken. Im Anschluss ging es zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), wo wir von Hr. Kaltenbach einen Vortrag zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland erhielten. Nach einem wohltuenden Spaziergang um den Dutzendteich auf dem ehemaligen  Reichsparteitagsgelände ging es in das Nürnberger Doku-Zentrum, in dem wir viel Wissenswertes über die Machenschaften und Pläne der Nationalsozialisten in Nürnberg erfuhren. Daraufhin fuhren wir wieder mit dem Bus in die Unterkunft, wo wir mit geselligem Beisammensein den informativen und aufregenden, aber auch anstrengenden Tag ausklingen ließen.

Maximilian Mittelhaeuser

 

25. März 2016

Nach dem Frühstück in der Jugendherberge auf der Nürnberger Burg begab sich unsere kanadisch-deutsche Gruppe auf einen Spaziergang durch die historische Altstadt. Dabei machten wir Halt an wichtigen Sehenswürdigkeiten, wie dem Albrecht-Dürer-Haus, dem Heilig-Geist-Spital oder dem Denkmal für die im Sommer 1938 zerstörte Synagoge. Trotz des Nieselregens waren unsere kanadischen Gäste von den wunderschönen, geschichtsträchtigen Gebäuden der Stadt, von denen viele nach Bombardements im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut worden waren, beeindruckt. Am Hans-Sachs-Brunnen (auch Ehekarussell genannt) angekommen teilte sich die Gruppe. Während ein Teil der Schüler das Nürnberger Spielzeugmuseum besuchte, besichtigte der andere Teil das Germanische Nationalmuseum. In diesem kulturgeschichtlichen Museum sind Gemälde sowie andere Ausstellungsgegenstände aus den verschiedensten Epochen, von der Frühzeit bis zur Gegenwart, zu bewundern. Zum Ende des Museumsbesuchs war unsere gemeinsame Zeit in Nürnberg bereits wieder vorbei. Nach einer Verabschiedung, die allerdings aufgrund des Gegenbesuchs in Vancouver im Mai eher einem "Auf Wiedersehen" entspricht, machten sich die deutschen Gastgeber auf den Heimweg nach Ingolstadt, während die kanadischen Schüler zusammen mit drei Reuchlin-Schülerinnen und den begleitenden Lehrkräften zu einem weiteren Kapitel dieses Abenteuers in die Hauptstadt Berlin aufbrachen.

Art Inspired by Albrecht Dürer (Photo: Regina Bühler)
Interesting Walk despite the Rain (Photo: Regina Bühler)

25th March 2016

After breakfast at the youth hostel in Nuremberg’s castle our Canadian-German group went for a walk through the historic city. On our way we visited important sights, for example the Albrecht-Dürer-Haus, the Heilig-Geist-Spital and the memorial for a synagogue which was torn down in the summer of 1938. Despite the rain our Canadian guests were impressed by the beautiful historic buildings that were partly rebuilt after their destruction in World War II. At the Hans-Sachs-fountain (also called marriage fountain) we separated in two groups of which one went to spend some time in the Toy Museum of Nuremberg. The other part of the exchange students visited the Germanic National Museum, in which paintings as well as exhibits for daily use from different eras of the past to the present can be seen. After that our time together in Nuremberg had already come to a close. We all took the fare-well at the train station as a "good-bye" because there are only a few weeks until we’ll all meet again in Vancouver in May. The German hosts got on their train back home to Ingolstadt whereas the Canadian students together with three Reuchlin students and the accompanying teachers set off to the next chapter of their adventure in Berlin.


26. März 2016

Am Samstagmorgen führte uns unser erster Weg in Berlin zur Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße. Dort gewannen wir bei der Vorführung zweier kurzer Filme zunächst einen Eindruck der geschichtlichen Hintergründe und des Schreckens, den die Berliner und innerdeutsche Mauer für alle, die die Grenze überqueren wollten, verbreitet hatte. Danach erkundete die Gruppe von Schülern die Außenausstellung, in der der Aufbau der Maueranlage und teils misslungene, teils geglückte Fluchtversuche beschrieben werden. Schließlich ließ uns die Gedenkstätte aufgrund der einzelnen Schicksale und der schier unglaublichen Sicherheitsvorrichtungen an der früheren Berliner Mauer gleichzeitig beeindruckt als auch betroffen/erschüttert zurück. Am Nachmittag genossen wir die Zeit zu unserer freien Verfügung in kleineren Gruppen. Unsere erste Station war die Einkaufsmeile Friedrichsstraße, von der aus wir uns zur berühmten Prachtstraße Unter den Linden aufmachten. Diese führte uns an der Humboldt Universität sowie am Berliner Dom vorbei. Auf dem Weg zum Treffpunkt am Checkpoint Charlie, dem früheren Grenzübergang zwischen dem amerikanischen und dem russischen Sektor, überquerten wir auch den Gendarmenmarkt. Vom Treffpunkt aus ging die kanadisch-deutsche Gruppe gemeinsam zurück zum Hostel, um zu Abend zu essen. Danach verließen wir das Hostel wieder und besuchten die Zirkusshow "Roots - Family Stories". Alle Schüler und Lehrer waren beeindruckt von diesem Spektakel aus Farben, Musik und Akrobatik.

At the Berlin Wall Memorial (Photo: Regina Bühler)
Walking along the Wall (Photo: Markus Schirmer)
Ready for Desert (Photo: Markus Schirmer)

26th March 2016

On Saturday morning we visited the Berlin Wall Memorial as our first sight in the German capital. At first we got a short impression of the history and the terror of the Berlin and the Inner-German Wall by watching two short movies. Then we went for a walk through the outdoor exhibit, which was impressive and scary at the same time. In the afternoon we enjoyed some free time in smaller groups. Our first location was the shopping street Friedrichsstraße, from which we went on to the famous boulevard Unter den Linden. There we walked by the Humboldt University and the Berlin Cathedral. On our way to the meeting point at Checkpoint Charlie, the former border between the American and the Russian sectors of Berlin, we passed the Gendarmenmarkt. From Checkpoint Charlie the Canadian-German group went back to the hostel to have dinner. In the evening we left our hostel again to see the acrobatic show "Roots - Family Stories". We all enjoyed this spectacle of colours, music and acrobatic performances.

Regina Bühler, Sophia Oh


 

27.03.2016

Heute Morgen war die Gruppe in zwei Teile geteilt: Regina, Veronica und ich haben in Begleitung von Herrn Schirmer den Gottesdienst in der Herz-Jesu Kirche im Prenzlauer Berg besucht. Die Ostersonntagsmesse war sehr schön gestaltet. Da wir noch etwas Zeit hatten, haben wir diese genutzt und eine Ausstellung zum Alltag in der DDR besichtigt. Als wir uns danach mit den Kanadiern getroffen haben, erzählten sie begeistert vom türkischen Flohmarkt, zu dem sie zusammen mit ihren Lehrern gegangen waren. Stolz zeigten sie uns die Sachen, die sie eingekauft hatten und man merkte, dass sie die türkische Kultur in Deutschland kennengelernt und genossen hatten. Ganz unter dem Gesichtspunkt Migration stand auch die Führung in Kreuzberg, die uns die multikulturelle Seite Berlins gezeigt hat. Neben der interessanten Geschichte, wurden uns die schönsten Plätze des Viertels gezeigt, in dem sich auch unsere Jugendherberge befindet. Sehr spannend war es zudem, die Graffitikultur in Berlin mit eigenen Augen zu sehen. Anschließend sind wir alle zusammen zum Einkaufszentrum „Bikini Berlin“, welches sich beim  Zoologischen Garten befindet, gefahren. Viele Schüler haben sich in diversen Kaffees etwas zu essen und zu trinken gekauft und die Zeit dort genossen, obwohl die Einkaufsläden geschlossen waren. Nach dem Abendessen konnte man wählen, ob man sich in der Jugendherberge ausruht oder zusammen mit den Lehrern einen nächtlichen Ausflug macht. Hierbei wurden der Potsdamer Platz und das Brandenburger Tor besichtigt. Beide Orte waren nachts wunderschön beleuchtet.

Guided Walk through Kreuzberg (Photo: Regina Bühler)
At the Brandenburg Gate by Night (Photo: Markus Schirmer)

27th March 2016

This morning our group was divided in two parts: Regina, Veronica and I went together with Mr. Schirmer to the church service in the “Herz-Jesu Kirche” in the center of Berlin. The Easter Sunday worship was very well done. Because we had a bit time left, we went to an exhibition on everyday life in the GDR. Meanwhile the Canadians went together with their teachers to a Turkish flea market. When we met them they told us how interesting and varied it was. Moreover they showed us what they had bought and we noticed that they came in touch with the Turkish culture in Germany and that they enjoyed it. The aspect of migration in Germany and Berlin became also apparent in the following  guided tour of the Kreuzberg neighbourhood. We got to know something about the history and we saw the most beautiful places of this urban quarter (Our hostel is also located in Kreuzberg). In addition it was very exciting to see the famous graffiti of Berlin. Afterwards we went all together to the shopping mall “Bikini Berlin” which is located at the Zoologischer Garten. A lot of students bought something to drink or to eat in different coffee shops and we enjoyed our time there despite the shops being closed. After dinner we could decide whether we wanted to stay in the hostel or if we wanted to do an excursion at night-time together with the teachers. On this tour we saw the Potsdamer Platz and the Brandenburg gate. Both were very beautifully illuminated  at night.

28.03.2016

Heute sind wir zum Archiv der Stiftung Neue Synagoge Berlin, dem Centrum Judaicum, gefahren. Nach der Besichtigung des Hinterhofs der ehemaligen Synagoge hatten wir einen Vortrag zum Buch „Untergetaucht – eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945“. Der Autor, Herr Simon, erzählte uns die tragische Geschichte seiner Mutter, einer Jüdin, die während der NS- Zeit in verschiedenen Verstecken überlebte, und schilderte uns, wie sie ihm die Geschichte erzählt hatte und wie er sie dann niederschrieb. Dieser Vortrag war höchst interessant und alle hörten gebannt zu. Danach haben wir das Denkmal für die ermordeten Juden Europas besichtigt und sind anschließend in das dazugehörige Museum gegangen. Dann hatten wir Freizeit, um die große Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Dafür haben wir uns in kleinere Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe war hauptsächlich in Kreuzberg unterwegs, um dieses interessante Viertel genauer kennenzulernen und das gute Wetter bei einem Spaziergang am Flussufer auszunutzen. Nach dem Abendessen sind wir alle zusammen zum Reichstagsgebäude gefahren. Dort hatten wir eine sehr gute Führung, in der uns sowohl die Geschichte des Gebäudes, als auch Abläufe im Bundestag erklärt wurden. Zum Schluss waren wir in der Glaskuppel des Gebäudes und haben die schöne Sicht auf das nächtliche Berlin genossen.

New Synagogue - Centrum Judaicum Berlin (Photo: Markus Schirmer)

 28th March 2016


Today we went to “the Archive of the Foundation New Synagogue Berlin”, also known as “Centrum Judaicum”. After the visit to the former synagogue’s backyard  we witnessed a lecture about the  book “Underground – A young Jewish woman survived in Berlin 1940 – 1945”. The author, Mr. Simon, told us the harrowing story of his mother, a Jew who had survived during the Nazi era in different hiding places. He also explained to us how she had told him her story and how he wrote it down. This presentation was very interesting for everybody. Then we visited the monument for the murdered European Jews and afterwards the attached museum. For the subsequent free time we divided ourselves into small groups. My group was mostly in Kreuzberg to get to know this urban quarter better. Because of the nice weather we took a walk at the riverside. After dinner we went all together to the “Reichstagsgebäude” – the German parliament building. There we had a very nice guide who explained the history of the building as well as the procedures in the German parliament. In the end we went into the glass dome of the building and enjoyed the beautiful view of Berlin at night.

Nathalie Gumpert, Arjun Sanya


 

29.03.2016

Aufregende zwei Wochen gingen zu Ende: Nach dem Frühstück brach die ganze Gruppe zum Flughafen Berlin Tegel auf. Während die Einen Pläne schmiedeten, was sie im Mai mit den deutschen Austauschschülern in Vancouver unternehmen wollen, reflektieren die Anderen, was sie die letzten Tage erlebt haben. Von Museumsbesichtigungen, über Vorträge und einem Abend im Theater, bis hin zu Stadtführungen war für jeden etwas dabei. Auch die Freizeit kam hierbei nicht zu kurz. Die Schüler bekamen auch Gelegenheit, Städte auf eigene Faust zu erkunden und ein paar Souvenirs einzukaufen. Obwohl noch nicht alles gesagt war, mussten wir leider "Auf Wiedersehen" sagen. Doch nicht für lange, denn in ein paar Wochen wird es mit dem zweiten Teil des Abenteuers Kanada-Austausch weitergehen.

Für die deutsche Gruppe stand nach dem Abschied der Besuch der Kanadischen Botschaft in Berlin auf dem Programm. Im Marshall McLuhan Salon haben wir von einer Mitarbeiterin des Instituts einen Einblick in die Migrationspolitik Kanadas erhalten. Nach dem Mittagessen war unser letztes Ziel der Hamburger Bahnhof, das Museum für Gegenwart. Trotz des eher kurzen Aufenthalts, war der Anblick der ausgestellten Werke nicht minder beeindruckend.

Die Heimfahrt zurück nach Ingolstadt verbrachten wir auch mit einem Rückblick auf den Austausch bisher. Alles in Allem verbrachten wir sehr gelungene 14 Tage und freuen uns jetzt natürlich besonders auf unsere Zeit in Kanada!

Seeing off the Canadians at Tegel Airport (Photo: Markus Schirmer)

29th March 2016

Two exciting weeks are over now: After breakfast the whole group left for Berlin Tegel Airport. While some were forging plans what they might do with their German exchange partners in Vancouver in May, others reflected what they had experienced in the last two weeks. From museum tours, lectures, an evening at the theater to guided walking tours in various cities everybody could rejoice in something. Also leisure time didn't get a raw deal. The pupils were able to explore cities on their own and to buy some souvenirs. Although not everything had been said, we had to say "goodbye" - however not for long because in a few weeks we will continue with the second part of the adventure Canada exchange.

For the German group there was still one point left on their program after seeing off the Canadians at the airport: visiting the Canadian embassy in Berlin. In the Marshall McLuhan Salon we were given an insight into Canada’s migration policy by Mrs. Hall, an employee of the embassy. After lunch at an Indian restaurant our last point of interest in Berlin was the Hamburger Bahnhof, a museum of contemporary art. In spite of a rather short stay the sight of the works of art on display were very impressive.

On the way home to Ingolstadt we spent also spent quite some time on reviewing the programme of the exchange so far. All in all, we spent 14 very successful days. Of course, we are very much looking forward to our time in Canada!

Theresa Semmler, Veronica Krammel



 

 

Visit in Canada (10th - 26th May 2016)

 

10.05.2016

Pünktlich um 8:50 Uhr steht am Dienstagmorgen eine Horde Reuchlin-Schüler am Nordbahnhof, inklusive Frau Philipp Rasch und Herrn Schirmer. Nachdem wir mit dem Airport-Express am Flughafen München angekommen sind, bahnt sich schon das erste Problem an: Beim Versuch das Gepäck abzugeben, wird um das Vorzeigen der Geburtsurkunden der Minderjährigen unter uns gebeten. Schock, denn wir sind alle minderjährig und hören das zum ersten Mal! Niedergeschlagen wartet unsere Gruppe abseits des Schalters auf die Entscheidung der Mitarbeiter von Icelandair. Zum Glück kann Herr Schirmer wenig später Entwarnung geben: wir dürfen fliegen!
Nach etwa 4 Stunden landen wir in Reykjavik und machen uns gleich auf zum Boarding des Anschlussflugs nach Vancouver. Die nächsten 8 Stunden verbringen die meisten schlafend oder vertreiben sich die Zeit mit den an Bord verfügbaren Filmen. Schließlich werden wir nach einer kurzen Fahrt ins Zentrum von unseren Gasteltern in der Stadt empfangen und in unsere Häuser gebracht. Theresas und meine Austauschpartnerin sind Geschwister, daher wohnen wir zusammen. Sie laden uns in ihr Lieblingsrestaurant zum Sushi-Essen ein, und am Ende des Tages fallen wir satt, zufrieden und vor allem todmüde in unsere Betten.

With Icelandair Above Greenland (Photo: Dorothe Diensthuber)

 

10th May 2016

Tuesday morning 8:50 AM, a group of Reuchlin students and Mrs. Philipp-Rasch and Mr. Schirmer are at the bus stop 'Nordbahnhof'. After our arrival at Munich Airport, there's the first problem: The check-in personnel of Icelandair wants to see the birth certificate of all minor students. This is very shocking for all of us because everyone of us is a minor and we have never heard of that rule before! We grab our stuff disappointedly and wait for the decision of Icelandair. Later Mr. Schirmer can allay our fears: we are allowed to get on the plane! After about four hours we arrive in Reykjavik. The final flight to Vancouver is waiting for us! Most of us sleep during the 8 hours of the flight or watch the movies that are available on board.
Upon arrival our hosts pick us up in the city centre and bring us to our new homes. Theresa's and my exchange partner are sisters, so we stay at the same house. They take us to their favorite sushi place and after that we are full, happy and go reeeally tired to bed.


11.05.2016

Am nächsten Tag geht es nach einer Führung durch unsere Austauschschule, die Kitsilano Secondary School, in den Stadtteil der Musqueams. Dieses Volk lebt schon seit tausenden von Jahren in Vancouver und übt noch immer die Traditionen und Bräuche ihrer Vorfahren aus. Wir bekommen eine Demonstration des traditionellen Gesangs und einige Tanzdarbietungen in den besonderen Kleidern der Musqueams. Später kehren wir wieder in die Schule zurück, um gemeinsam mit Herrn Mehl T-Shirts zu designen und zu bedrucken. Da es in der Schule sogar ein professionelles Gerät zum Trocknen der Farbe gibt, können wir unsere „Meisterwerke“ sofort mit nach Hause nehmen. Unser erstes Erinnerungsstück an den Austausch mit Vancouver!

Traditional Musqueam Performance (Photo: Markus Schirmer)
Silk Screen Printing On T-Shirts In Mr. Mehl's Room (Photo: Markus Schirmer)


11th May 2016

On the next day after a tour through Kitsilano Secondary School we visit the Musqueam district of Vancouver. They have been present for thousands of years and still practice their traditions. We are able to witness some traditional songs and dancing. After that we get back to school to design and print self-made T-shirts. There's a special device that dries the color, so we can take our “masterpieces” with us. Our first souvenir from our Vancouver-Exchange!

Dorothe Diensthuber, Megan Cruickshank


 

12.05.2016

Heute durfte jeder mit in den Unterricht des jeweiligen Austauschpartners kommen. Ich spielte Improvisationstheater im Theaterunterricht und erfuhr etwas über die lokale Geschichte der Kitsilano Secondary School zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Ein wahres Erlebnis war auch die Mittagspause, in der ich mit meiner Austauschpartnerin, Natalia, Sushi essen gegangen bin - sehr lecker!

Ein weiterer Programmpunkt heute war das Treffen mit der Schauspielerin Emily Sztabzyb, deren Drama "The Treasure" das P-Seminar von Hr. Schirmer im Herbst 2016 aufführen wird. Sogar Emilys Eltern und ihr Onkel Dan Sonnenschein reisten an, um uns über das Leben der Holocaustüberlebenden Bronia Sonnenschein, Emilys Großmutter und eine der beiden Schwestern auf denen "The Treasure" basiert, zu erzählen. Kevin McKendrick, der Regisseur einer früheren Aufführung des Dramas fand ebenfalls Zeit, den Schülern alle Fragen zu beantworten. Besonders die drei Austauschteilnehmer – ich gehöre dazu - die das Theaterstück aufführen werden, haben für ihre eigene Produktion viele wertvolle Impulse bekommen.

Am Ende des Tages kam fast die ganze Schule im Rio Theatre zusammen, um die Premiere der ersten beiden Episoden der Schulserie "Focus" zu schauen. Förmlich war auch der Höhepunkt des Abends, als mein Gastbruder seine Freundin durch ein Video fragte, ob sie ihn zu Prom begleiten möchte. Sie hat natürlich „ja“ gesagt!

Emily Sztabzyb Is Talking About Her Play "The Treasure" (Photo: Luis Valdizon)
Director Kevin McKendrick Is Answering Student Questions. (Photo: Luis Valdizon)

12th May 2016

Today everyone went to their hosts’ classes. I did improvisation in drama class and got to know a bit about the local history of Kitsilano Secondary School during the time of the Second World War. A memorable occasion was also lunch break, in which my host Natalia and I had some sushi – very delicious!

The next point on the programme was the meeting with Emily Sztabzyb, whose drama "The Treasure" will be put on stage by Mr. Schirmer’s P-Seminar at Reuchlin-Gymnasium in October 2016. Even Emily's parents and her uncle Dan Sonnenschein came to tell us about the Holocaust survivor Bronia Sonnenschein, Emily’s grandmother and one of the two sisters the play is based on. Kevin McKendrick, the director of an earlier production of the play, also took the time time to answer all the students’ questions. For the three students - including myself - who will be taking part in the production of "The Treasure" in Germany, the event was really helpful and we received lots of important input.

At the end of the day nearly the whole school came together in the Rio Theatre to witness the premiere of the first two episodes of the school series "Focus".

Another highlight of the day was when my host brother asked his girlfriend out to prom via playing a video to her. Of course she said "yes"!


13.05.2016

Heute stand der Besuch der Synagoge Beth Israel an. Dort empfingen uns Dan Sonnenschein, Emilys Eltern - Vivian und Ben Herman - und ein Rabbi. Sie zeigten uns die Synagoge und beantworteten alle unsere Fragen. Danach folgte der Besuch des jüdischen Gemeindezentrums. Die pädagogische Leiterin erklärte uns die derzeitigen Ausstellung "Open Hearts - Closed Doors". Diese Ausstellung handelt vom Holocaust und von Kindern und Jugendlichen, die die Konzentrationslager überlebten und anschließend in Kanada aufgenommen wurden.

Als letzter Programmpunkt stand die Oakridge Mall an. Leider waren die Dinge in dem Läden sehr teuer. Bei Sonnenuntergang gingen meine Austauschpartnerin und ich zum Kits Beach und wir bewunderten die schöne Umgebung - eine unvergessliche Erinnerung für mich!

Emily's Father, Ben Herman, Explaining The Prayer Book At Beth Israel Synagogue (Photo: Regina Bühler)
Phillipa Friedland Is Explaining The Exhibition At The Vancouver Holocaust Education Centre
(Photo: Regina Bühler)


13th May 2016

Today we visited Beth Israel Synagogue. Dan Sonnenschein, Emily Sztabzyb’s parents - Vivian and Ben Herman - and a rabbi welcomed us there. They showed us around and answered all our questions. Following that we went to the Jewish community centre. The education coordinator explained the current exhibition "Open Hearts – Closed Doors" to us. This exhibition wants to keep up the memory of the Holocaust and tells the story of children and teenagers, who survived the concentration camps and were able to go to Canada after their liberation.


The last point on our programme was Oakridge Mall. Unfortunately the shops were all very expensive.

At sunset my host and I went to Kits Beach and we admired the beautiful surroundings - an unforgettable memory for me!

Tatjana Kirn, Natalia Urquiza Garcia


 

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