„Feel the high school spirit“ – Tipps für einen Schüleraustausch in den USA

Auf eine andere Schule gehen, neue Freunde kennenlernen, in eine fremde Kultur einsteigen und ganz nebenbei auch noch Englisch lernen...
Viele von euch haben sicher schon einmal von einem Schüleraustausch geträumt. Vielleicht hast du sogar über einen Schüleraustausch in die USA nachgedacht. Doch das muss kein Traum bleiben, denn wenn man nur ein paar Dinge beachtet, kann so ein Schüleraustausch richtig toll werden.
Meist liegt die Altersbegrenzung zwischen 14 und 18 Jahren. Die meisten Schüler gehen, wenn sie sich für ein ganzes Schuljahr entschieden haben, entweder nach der neunten Klasse und absolvieren im Ausland die zehnte Klasse oder gehen in der zehnten Klasse und machen nach dem Austausch einfach mit der elften Klasse weiter – sofern die Noten stimmen!
Wenn du alt genug bist und Interesse hast, solltest du dir zunächst überlegen, wie lange der Austausch dauern soll. Meistens hast du die Auswahl zwischen ein paar Wochen, einem halben und einem ganzen Schuljahr.
Allerdings ist so ein Vorhaben ziemlich teuer, was das Hauptproblem darstellen kann. Ich habe da einige Angebote zwischen 6.500 und 23.000 Euro für ein ganzes Schuljahr gefunden. Allerdings gibt es auch Stipendien, mit denen man die Kosten reduziert oder sie sogar ganz erstattet bekommt. Bei einigen davon benötigt man nicht einmal gute Noten. Häufig gibt es bei den meisten Organisationen eigene Stipendien, die auf diese Organisation festgelegt sind. Es gibt aber auch zum Beispiel BAföG (= Bundesausbildungsförderungsgesetz; bietet finanzielle Unterstützung für Schüler und Studenten) und auch einige andere Spendenfonds.
Wenn das mit den Kosten geklärt ist, und du vielleicht auch schon eine Organisation (bekannt sind zum Beispiel EF, YFU, AFS etc.) gefunden hast, solltest du so bald wie möglich Kontakt mit deiner Gastfamilie herstellen und alle organisatorischen Dinge regeln. Auch solltest du ein Visum beantragen; einige Organisationen helfen dir dabei. Gleichzeitig solltest du checken, ob dein Reisepass noch gültig ist. Gehe auch zum Arzt und lass nachschauen, ob du Impfungen für die USA brauchst. Richtige Vorschriften gibt es dabei zwar nicht, aber einige Impfungen sind empfohlen.
Dann ist ein Geschenk für die Gastfamilie ein toller Brauch. Es ist üblich, etwas Kleines aus der Heimat mitzunehmen (wie zum Beispiel ein bayerisches Kochbuch), aber wenn dir etwas anderes Schönes einfällt, was deiner Gastfamilie gefallen könnte, dann entscheide dich dafür.
Mit diesen ersten Tipps bist du bestimmt gut für dein potentielles Austauschjahr ausgerüstet und dem großen Abenteuer steht nichts mehr im Wege.

von Ronja Wendrich