Mit CRISPR zur Unsterblichkeit – Medizin in der Zukunft

Habt ihr euch schon einmal Gedanken über die Zukunft gemacht? Wenn ja, dann habt ihr euch bestimmt schon einmal gefragt, ob ihr wohl irgendwann unsterblich sein könntet.
Ob ihr es glaubt oder nicht, aber es gibt eine Organisation in Amerika, die mit Hilfe von Gentechnik unter anderem bewirken möchte, dass ein Mensch Jahrhunderte lang leben kann.

Die Lebenserwartung in Deutschland liegt momentan im Schnitt bei einem Alter von ungefähr 81 Jahren. Das heißt, dass sich die Menschheit auch ohne Hilfe der Gentechnologie längere Lebenserwartungen angeeignet hat. Es gibt Tiere, die gegen das Altern immun sind und wirklich mehrere Jahrhunderte alt werden. Ein Beispiel dafür wäre die Art Turritopsis dohrnii, welche auch „unsterbliche Qualle“ genannt wird. Die Wissenschaftler, die Clustered Regulary Interspaced Short Palindromic Repeats, kurz CRISPR, entwickelt haben (eine neu entwickelte Technologie, die geschaffen wurde, um schwer heilbare Krankheiten wie Krebs zu heilen), wollen die Gene dieser Tiere übernehmen. Sie wollen die Menschen auch so verändern, dass sie eventuell für das Überleben auf fremden Planeten angepasst sind. Zum Beispiel gibt es eine Studie, die besagt, dass, wenn veränderte Menschen hochenergetische Nahrung, wie zum Beispiel sehr kalorienhaltige Lebensmittel aufnehmen würden, Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht geheilt werden könnten.
Aber diese Projekte haben natürlich auch negative Seiten. Was könnte ein Land davon abhalten, eine Armee von modifizierten „Supersoldaten“ zu erschaffen? So wäre es beispielsweise möglich, die landeseigene Armee nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Sei es mit mehr Ausdauer, Stärke oder auch Furchtlosigkeit.

Ebenso ist auch eine überalterte Gesellschaft durch modifizierte Alterungsgene ein nicht zu unterschätzendes Problem: Würden die Menschen nicht mehr sterben, so würde uns bald der Platz auf der Erde ausgehen, sowie Lebensmittel.

Zum Glück müssen wir uns darum im Moment noch keine Sorgen machen, schließlich steckt das Projekt noch in den Kinderschuhen. Es ist aber unabstreitbar, dass dies ein großer Schritt für die Menschheit werden würde.

von Isabelle Mamikonian, 7a