Sekten und ihre Psychotricks

Die meisten älteren Schüler unter euch werden dieses Thema bestimmt schon einmal in Religion oder Ethik besprochen haben. Für die jüngeren unter euch werde ich aber zunächst einmal den Begriff Sekte definieren. Eine Sekte ist eine nicht anerkannte Glaubensgemeinschaft, die häufig auf Geld aus ist. Viele Sekten praktizieren deshalb Gehirnwäsche und andere Psychotricks, um Anhänger anzulocken. Wenn man einmal in einer Sekte ist, ist es sehr schwer, ja häufig unmöglich, wieder auszutreten.
Eine sehr große und bekannte Sekte heißt Scientology. Speziell Scientology wendet laut dem bayerischen Verfassungsschutz, dessen Hauptaufgabe die Überwachung von Bestrebungen gegen die demokratischen Grundwerte ist, mit einer Gehirnwäsche vergleichbare Methoden an. Wenn man sich einer solchen unterzieht, entwickelt man eine Art Sucht danach, was einen dazu bringt, für die angebotenen Kurse bis zu 100 000 $ auszugeben.  
Viele Sekten werben neue Mitglieder an, indem sie sich erst mitfühlend und verständnisvoll zeigen, aber gleichzeitig auch versuchen, Schwächen und Probleme der Menschen herauszufinden, die sich an sie wenden, um ihnen dann zu erklären, dass man diese mithilfe ihrer Glaubensvorstellung lösen könne, aber nur wenn sie der Sekte beiträten.

Sekten ScientologyHäufig werden dabei Techniken wie das sogenannte „Auditing“ angewendet. Dazu wird das Opfer erst mit immer wiederkehrenden Fragen oder intensivem Hineinbohren in dessen Erinnerungs- und Gefühlswelt geschwächt. Ist es dann erschöpft, wird es durch Lob wieder aufgebaut. Dieses Prinzip von Bestrafung und Belohnung macht das Opfer langsam gefügig und abhängig von der Sekte.
Wichtig zu wissen ist also, dass Sekten absolut gefährlich sind, weil sie meist auf das Geld der Opfer aus sind, und diese sich aus deren Fängen kaum mehr befreien können.

Wenn du mehr zu diesem Thema lesen willst:: http://www.bunte.de/psyche/michelle-hunziker-sekte-lockte-mit-psychotricks-59873.html

von Ronja Wendrich