Boards

So ziemlich jeder kennt sie und fast jeder mag sie. Hier habe ich euch einmal die wichtigsten Boardtypen zusammengestellt.

SkateboardSkateboarder in the air

Das Skateboarding ist seit ungefähr 1960 eine populäre Sportart, die heutzutage jedem ein Begriff sein dürfte.Aber für die meist jugendlichen Skater ist das viel mehr als nur eine Sportart. Sie drücken durch das Skaten ihre individuelle Persönlichkeit und Kreativität aus. Das Ziel eines jeden Skaters ist es, so viele und schwierige Tricks wie möglich zu beherrschen. Es gibt im Gegensatz zu anderen Sportarten keine richtigen Vereine oder öffentliche Wettkämpfe, aber sogenannte Contests, die meist von den Skatern selbst organisiert werden.
Das Skaten ist vor allem in den USA sehr beliebt, erlebt aber auch bei uns seit Jahrzehnten einen ungebrochenen Hype. Zu berühmten professionellen Skatern, die von ihrem Sport leben können, zählen z. B. Tony Hawk, Andy Macdonald und Jay Adams.

468px Longboard skateboard

Longboard

Viele von euch kennen dieses Board wahrscheinlich hauptsächlich von der „Longboard-Tour“, die einige YouTuber vor kurzem quer durch Deutschland gemacht haben. Anders als andere Boards bestehen die meisten Longboards aus Holz. Sie sind – wie ihr Name schon sagt – länger als andere Boards (90-150 cm lang). Wie einige von euch sicher schon bei der „Longboard-Tour“ gesehen haben, kann man auf dem Longboard weitere Strecken zurücklegen. Dies dauert aber viel länger als z.B. mit dem Fahrrad und es ist deshalb nicht für denjenigen empfehlenswert, der nicht so viel Zeit hat. Aber wenn man mal ein bisschen Zeit hat, macht es richtig Spaß, ein wenig zu „cruisen“ - so nennt man das Fahren bei den meisten Boards.

 

 

PennyboardPennyboard

Unter Pennyboard verstehen die meisten ein kleines ca. 56 cm (genau 22 inch) langes Board. Aber eigentlich stellt die Marke „Pennyboard“ auch Longboards her. Generell sind Pennyboards einfach nur vom Label „Penny Longboards produzierte Kunststoffboards. Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt, warum sich trotzdem so viele ein Pennyboard kaufen, obwohl die meisten Longboards doch aus besserem Material bestehen? Das hat zwei Hauptgründe: Erstens sind sie Pennyboards teilweise leichter zu lenken als Longboards, weil sie durch das Plastik eine weichere Achse haben. Zweitens sind die Pennyboards einfach viel farbenfroher, Longboards sind ja auf der Oberseite meist schwarz. Außerdem sind sicher schon viele von euch von den blinkenden Rollen fasziniert. Die habe ich bei den herkömmlichen Longboards noch nicht gesehen.

 

1280px Waveboard total 1

 Waveboard

Anders als bei den bisher vorgestellten Boards, stellt man sich bei dem Waveboard seitlich darauf. Es besteht wie das Pennyboard auch aus Kunststoff und bei manchen Modellen sind die Standflächen mit einer Metallstange miteinander verbunden.
Das Waveboard ist von den bisher vorgestellten Boards das am besten lenkbare. Allerdings kann man sich nicht einfach darauf stellen und losfahren, sondern man muss erst einmal lernen, darauf zu stehen, was am Anfang gar nicht einfach ist, weil es nur zwei Rollen hat und man „ausbalancieren“ muss.
Anders als bei den meisten anderen Boards, holt man auch nicht Schwung, indem man einen Fuß auf den Boden stellt und sich abstößt, sondern durch Hüftbewegung und Bewegung des hinteren Fußes auf dem Board.
Einen entscheidenden Vorteil hat das aber: Wenn man herunterfällt, rollt das Board nicht weiter.

 

io hawk

Io Hawk 

Von vielen YouTubern kennt man den in Deutschland noch ziemlich neuen Io Hawk. Es ist eine Art Mini-Segway in Form eines Waveboards. Wie beim Pennyboard ist „Io Hawk“ eigentlich nur eine Marke. Allerdings gibt es dieses Bord auch noch von vielen anderen Marken. Korrekt heißt es eigentlich E-Board aber man findet es im Internet auch häufig unter Hoverboard was allerdings eigentlich eine falsche Bezeichnung ist, da so die fliegenden Boards aus dem Film „Zurück in die Zukunft“ heißen.
Ein E-Board ist wie der Segway elektrisch und kann bis zu 10 km/h fahren. Eine Akkulaufzeit hält je nach Gewicht des Fahrers und je nach Beschaffenheit der Strecke bis zu 20 km. Dieses Gerät ist mit seinen ca. 11 Kilo allerdings auch ziemlich schwer.
Obwohl mittlerweile schon viele damit fahren, ist der Io Hawk leider nicht auf deutschen Straßen zugelassen.

von Ronja Wendrich

 

 

Parlez vous Parcours? – Trendsportarten unter der Lupe

Parcours

Eine sehr bekannte Trendsportart nennt sich Parkour (oder franz.: parcours).
Parkour ist eine Sportart, bei der man versucht, Hindernisse auf einer bestimmten Route nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers so schnell und geschickt wie möglich zu überwinden. Jeder bestimmt dabei seinen eigenen Weg selbst. Dazu nutzt man meist Strecken und Parkours in Städten. Man kann dabei viele Tricks lernen, z. B. den saut-de-chat (Katzensprung) oder den demi-tour (das ist eine halbe Drehung). Bewegungsfluss und -kontrolle stehen dabei im Vordergrund. Deshalb wird der Sport auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet. Obwohl oder gerade weil es körperlich sehr anspruchsvoll ist, ist die aus Frankreich stammende Trendsportart seit einigen Jahren sehr beliebt.
Eine weitere bekannte und beliebte Trendsportart ist Bouldern. Anders als beim Klettern braucht man beim Bouldern weder Gurt noch Seil. Stattdessen liegen dicke Matten am Boden und man klettert nur ca. 3 Meter hoch. Beim Bouldern kann man das Klettern lernen, verbessern und auch richtig trainieren. Es gibt dafür auch eigene Hallen und sogar spezielle Wettkämpfe. Momentane Weltmeisterin ist die Deutsche Juliane Wurm und bei den Herren Adam Ondra aus Tschechien.
Eine noch relativ junge Sportart aus England heißt Boxing Yoga. Wie der Name schon sagt, ist es eine Mischung aus Boxen und Yoga. Dabei handelt es sich um ein hartes Workout. Allerdings verzichtet man dabei auf die Handschuhe, den Zahnschutz und den Boxring. Es findet wie beim Yoga auf der Matte statt, aber man verletzt sich dabei nicht gegenseitig. Boxing Yoga ist ein Lehrsystem für Kämpfer, um seine physische Kraft und Flexibilität zu verbessern. Man kann damit Verletzungen verhindern, die körperliche Leistung maximieren und dadurch die optimale Fitness aufrechterhalten. Die Sportart stärkt methodisch und bringt Vertrauen, fördert die Motivation und führt zu einer positiven geistigen Einstellung. Es wird kontrolliertes Atmen unterrichtet, was notwendig ist, um das Gleichgewicht zu verbessern und die Energie zu fördern. Man lernt auch, wie man intensive Anstrengungen aushält; dabei steht Konzentration im Fokus. So fordert Boxing Yoga Personen heraus, bis an ihre persönlich Grenzen und darüber hinaus zu gehen, während aber gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Übungen sicher sind und zu den eigenen Bedürfnissen passen. Geeignet ist es vor allem für diejenigen, für die Boxen noch neu ist, denn es gibt viele technische Aspekte und beinhaltet ein schwieriges Training. Leider gibt es erst wenige Kurse in Deutschland, von denen die meisten in Berlin sind. Für den, der es aber trotzdem ausprobieren möchte, gibt es einige Trainigs-DVDs zu kaufen.

Quellen:

http://boxingyoga.com/whatisboxingyoga.html
http://www.strongg.com/boxing-yoga/
https://de.wikipedia.org/wiki/Bouldern
http://www.klettern.de/besser-klettern/besser-klettern/10-tipps-besser-bouldern-in-der-kletterhalle.1110424.5.htm#1

von Ronja Wendrich