ihkEinblicke in die Berufsausbildung aus erster Hand - vier IHK-Ausbildungsscouts stellen ihre Berufe in den 9. Klassen im Rahmen des Deutschunterrichts vor und beantworten Fragen der Schüler rund um das Thema Berufswahl und Ausbildung. 


Lesung von Tessa Korber am Reuchlin-Gymnasium

LesungKorberIn den sechsten Klassen war in diesem Schuljahr die Autorin Tessa Korber zu Besuch am RG und las aus ihrem Jugendbuch „Kaspar & Hauser“. Es handelt sich um einen „Krimi für junge Leser“, in dem die Geschichte des 12-jährigen Kaspar Quent erzählt wird, der sich wiederum auf die Spuren seines Namensvetters Kaspar Hauser in Ansbach begibt.

Besonders spannend war der Besuch für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d, da sie die Autorin im Rahmen der Unterrichtseinheit zu „Kaspar & Hauser“ zur Lesung eingeladen hatten. Tessa Korber gelang es in allen Klassen die Kinder für die Geschichte um Kaspar Quent und Kaspar Hauser zu begeistern und die Neugier zu wecken. Zudem gewährte sie tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben und beantwortete die Fragen der Kinder mit sehr großer Offenheit.


Dass das Recht auf Bildung keine Selbstverständlichkeit ist, hat uns der Film „Malala“ eindringlich gezeigt.

7c im kino

Klasse 7c beim Besuch des Union Kinos in Ingolstadt im Rahmen der SchulKinoWoche Bayern am 15. März 2016


Wer war das? Lesung der Sachbuchautorin Christine Schulz-Reiss

„Wer war das?“ Diese Frage hörten die 8. Klassen am 24. Februar 2016 im Mehrzweckraum immer wieder. Die Münchner Journalistin und Sachbuchautorin Christine Schulz-Reiss präsentierte ausgewählte Biografien berühmter Persönlichkeiten aus ihren Jugendbüchern „Wer war das? Abenteurer und Entdecker“, „Wer war das? Forscher und Erfinder“ und „Wer war das? Dichter und Denker“. So erfuhren die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel informative und kuriose Details über den griechischen Philosophen Aristoteles, den Reformator und Bibelübersetzer Martin Luther und die Gorilla-Forscherin Dian Fossey. Die Autorin beantwortete auch zahlreiche Fragen der Schüler, z. B. worauf man bei der Recherche im Internet achten sollte und welche Arbeitsschritte bei der Entstehung eines Sachbuchs nötig sind. Zuletzt wies sie darauf hin, dass eigentlich das Leben jedes Menschen interessant und erzählenswert sei.

Lesung von Christine Schulz-Reiss


„Ich war in meiner Schulzeit auch nicht so gut im Fach Deutsch“-

Lesung der Autorin Katja Brandis vor der K 7

BildBrandis2Sie sitzt auf ihrem Stuhl und wartet. Dann, als alle verstummen, beginnt sie sich vorzustellen. Ihr Name ist Katja Brandis. Stopp, das ist ihr Künstlername. Eigentlich heißt sie Sylvia Englert. Aber sie hört auf ihren Künstlernamen genauso wie auf ihren echten. Zuerst blickt sie in ihre Kindheit zurück, als sie noch Astronautin oder Meeresbiologin werden wollte. Als sie elf Jahre alt war, schrieb sie an einem regnerischen Campingabend in Holland ihre erste kleine Geschichte. 10 Jahre später wurde ihr erstes Buch gedruckt. Wenn sie ein Buch schreibt, macht sie immer Recherchereisen zu den Orten, wo die Geschehnisse im Buch spielen. Deshalb war sie unter anderem auch schon in der Antarktis.
Man kann sehen, wie sich die gelangweilten Mienen einiger Zuhörer allmählich aufhellen, als sie beginnt, über ihr neuestes Buch zu reden. „Schatten des Dschungels“ spielt im Jahr 2025 und ist eine Mischung aus ein wenig Fantasy, Science Fiction und einer großen Menge Wissen. Zum Beispiel erfährt man im Laufe des Buches, dass, wenn ein Pfeilgiftfrosch in Berührung mit einer offenen Wunde kommt, man nur noch 20 Minuten zu leben hat, oder dass es Bäume gibt, die wegen ihres besonders hohen Werts (über 10.000 Dollar) bald nicht mehr existieren, da sie auf dem Schwarzmarkt sehr gefragt sind. Nach weiteren Erzählungen und Erklärungen, erläutert sie uns ihr Leben als Autorin und wie sie ein Buch schreibt. Normalerweise braucht sie für ein Buch ca. 6 Monate. Bevor sie aber mit dem Schreiben beginnt, schickt sie ihre Ideen an einen Verlag. Ist dieser damit einverstanden, das entstehende Buch unter Vertrag zu nehmen, erhält sie die Hälfte ihres Honorars im Voraus.
Wenn ihr selbst in diesem Vortrag wart oder euch meine kleine Zusammenfassung motiviert hat, Journalist/in oder Autor/in zu werden, ihr aber nicht der totale Überflieger in Deutsch seid, könnt ihr trotzdem noch ein/e große/r Schriftsteller/in werden. Auch Katja Brandis hat sich dazu geäußert: „In meiner Schulzeit war ich auch nicht so gut im Fach Deutsch und trotzdem bin ich Autorin geworden.“ Die einzige Bedingung wäre, dass man eine gewisse Leidenschaft für Bücher haben sollte.


Isabelle Mamikonian,7a