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Fachbereich Wirtschaft und Recht

„Drei Dinge treiben den Menschen zum Wahnsinn. Die Liebe, die Eifersucht und das Studium der Börsenkurse.“

 „Um die Zukunft einer Geldanlage abzuschätzen,  müssen wir die Nerven, Hysterien, ja sogar die Wetterfühligkeit der Personen beachten, von deren Handlungen diese Geldanlage weitgehend abhängt.“

(John Maynard Keynes)


An unserem sprachlichen und naturwissenschaftlichen-technologischen Gymnasium wird Wirtschaft und Recht in den Klassenstufen 9 und 10 je zweistündig unterrichtet.
In der Oberstufe kann Wirtschaft und Recht zweistündig in der Qualifikationsphase 11 und 12 sogar bis zum Abitur weitergeführt werden. Desweiteren besteht die Möglichkeit im Rahmen von P- und W-Seminaren wirtschaftliche oder rechtliche Themen zu intensivieren.
In den letzten Jahren wurden von den Wirtschaftslehrern mehrere Seminare angeboten, z.B.

•    Zusammenarbeit von Schule in Wirtschaft im P-Seminar am Beispiel einer Schülerfirma
•    Organisation einer Messe zur Berufs- und Studienorientierung am Reuchlin-Gymnasium
•    Aktuell: Play the Market im P-Seminar


Das Fach Wirtschaft und Recht gewinnt durch eine sich immer weiter öffnende Welt an Bedeutung. Die Schüler sollen zu mündigen Verbrauchern werden, die sich reflektiert, tolerant und wirtschaftlich rational im Umgang mit Dingen des täglichen Lebens verhalten.

 


 

Wirtschaft und Recht wird am Reuchlin-Gymnasium von folgenden Lehrern unterrichtet:

  • Michael Kapfer
  • Sabrina Putz

 


 

Projekte & Wettbewerbe

„Fit für die Wirtschaft“- ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR gemeinnützige GmbH und der TARGOBANK Stiftung.

Erstmals im Schuljahr 2013/14 startete am Reuchlin-Gymnasium das Projekt „Fit für die Wirtschaft“- ein Wirtschaftstraining für Schüler der 9. Klassen.
Hierbei gestaltet ein Bankmitarbeiter sechs Unterrichtsstunden in enger Absprache mit der Lehrkraft, um den Schülern grundlegende Inhalte rund um den Themenbereich „Moderne Formen des Zahlungsverkehrs“ zu vermitteln. Gerade mit Blick auf das 2014 eingeführte SEPA-Verfahren konnte so eine realitätsnahe Wissensvermittlung durch das Fach- und Praxiswissens des Wirtschaftstrainers stattfinden.
Näher Informationen zu diesem Projekt finden sie unter www.fitfuerdiewirtschaft.de

 


 "Ein verfehlter Beruf verfolgt uns durch das ganze Leben."
Honore´de Balzac (1799-1850), französischer Philosoph

…um das (hoffentlich) zu vermeiden, gestaltet das Fach Wirtschaft und Recht in der 9. Klasse den Themenbereich „Entscheidungen im Zusammenhang mit Ausbildung und Beruf“ stets möglichst praxisnah.
Im Unterricht werden z.B. grundlegende Wege schulischer und beruflicher Qualifikation vermittelt sowie die Phasen der Berufswahl erarbeitet.
Zudem wird den Schülern im Berufsinformationszentrum (BIZ) anschaulich gezeigt, wie sie schnell übersichtliche Informationen zu Ausbildungsberufen oder Studiengängen finden können.
Schulberater Rainer Müller von der AOK führt in den Klassen einen repräsentativen Einstellungstest durch und Frau Rottler von der Sparkasse IN simulierte Vorstellungsgespräche und erarbeitete praxisnah das Thema „Bewerbungsmappe“.
Da in den 9. Klassen ein verpflichtendes Praktikum am Ende der 9. Klasse stattfindet können die Schüler all die gewonnenen Kenntnisse sofort bei der laufenden Praktikumssuche umsetzen.

 


Play the Market

Einmal Geschäftsführer eines Unternehmens sein, im Team Entscheidungen über Produktion, Marketing und Vertrieb treffen und natürlich alles im Angesicht der Strategien der Konkurrenz.
Das bot das Wirtschaftsplanspiel „Play the Market“ des Bildungswerks Bayrischer Wirtschaft e.V. drei Schülern in diesem Jahr.  Bei über 1500 Teilnehmern belegte das Team aus Martin Landes, David Breidert und Oliver Hammerl den dritten Platz.
Auch wenn damit der Hauptpreis erneut verfehlt wurde, stehen bereits Pläne im nächsten Jahr erneut teilzunehmen und die einwöchige Sprachreise nach New York zu gewinnen.

Martin Landes, Q11

 


Bankenplanspiel Schul/Banker

Dispositions-, Betriebsmittel- oder Investitionskredite vergeben? Kundendepots und Aktienfonds betreuen? Filialen oder Kundenterminals eröffnen, Mitarbeiter fortbilden oder Rationalisierungsmaßnahmen durchführen? Wo können Schüler denn so etwas ausprobieren? – Bei Schul/Banker!
In diesem Schuljahr haben sich mehrere Schülerinnen und Schüler der Q11 dazu entschieden, an dem Bankenplanspiel, welches jedes Jahr vom Bundesverband deutscher Banken ausgetragen wird, teilzunehmen und es sich somit im Chefsessel einer virtuellen Bank bequem zu machen.
Keine leichte Aufgabe, eine große Bank wirtschaftlich und öffentlich aufzubauen und voranzubringen, das erfordert viel Arbeit. Doch trotz der langen „Vorstandssitzungen“ hat sich all die Mühe am Ende gelohnt. Alle Teams haben eine solide Bank auf die Beine gestellt und so, mit Bravour die Vorrunde überstanden!

Sophia Dietrich, Sophia Hanft, Q11

 


„Wirtschaftswissen im Wettbewerb“

Die Wirtschaftsjunioren führen dieses Wissensquiz bundesweit für Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen an allgemeinbildenden Schulen durch. Ziel ist es, Interesse an Themen rund um die Wirtschaft zu wecken.
Mara Lebeck (9c) und Florian Häberle (9b) konnten sich in der Region Ingolstadt auf dem dritten Platz behaupten. Als Anerkennung dieser Leistung erfolgte eine Einladung ins alte Rathaus, wo den erfolgreichen Schülern verschiedener Schulen vom Oberbürgermeister Alfred Lehmann Urkunden und Preise überreicht wurden.
                                    
Florian Häberle, 9b

 


Chef für einen Tag - Alexander Hammerl vom Reuchlin-Gymnasium wird Leiter von Cortal Consors Deutschland

Hammerl

Chef für einen Tag- so lautet die Aktion bei der sich Schulklassen darum bewerben, an der eigenen Schule Besuch von einem Chef eines Großunternehmens zu erhalten um mit ihm über Wirtschafts- und Unternehmensfragen zu diskutieren. Zudem winkt allen Siegerklassen ein Casting- Wochenende in einem 5-Sterne-Hotel, um aus jedem Kurs den Chef zu ermitteln, der den jeweiligen Großunternehmer einen Tag in seinem Unternehmen begleitet.
Der Q12 Kurs Wirtschaft und Recht des Reuchlin- Gymnasiums konnte sich neben sieben weiteren Schulen Deutschlands und als einzige Schule Bayerns mit einem durch schnelle Schnitte überzeugendes Werbevideo qualifizieren. Das von Erik Lutz (Q12) produzierte Video erhielt in Frankfurt den Sonderpreis unter den 300 eingereichten Beiträgen.
Das Reuchlin-Gymnasium hatte nach erfolgreicher Bewerbung die Freude Kai Friedrich von Cortal Consors an der Schule begrüßen zu dürfen. Der gesamte Kurs erarbeitete einen Fragenkatalog, so dass wir mit den Moderatoren Nina Zimmermann und Cihan Gümüs (Q12) in eine dreistündige Diskussionsrunde einsteigen konnten. Einen Topmanager so nah erleben zu dürfen, war für alle Beteiligte ein einzigartiges Erlebnis.
Am 1./2. Oktober 2011 wurde unser Kurs ins Kempinsik-Hotel Frankfurt- Gravenbruch eingeladen. Für alle Teilnehmer wurden Workshops, Diskussionsrunde und Vorträge zur Karriereplanung angeboten, die Einblicke in die Arbeitsweise und Anforderungen verschiedener Unternehmen geben. Für das von dem Personalberater Odgers Berndtson durchgeführte Chefcasting konnten sich aus unserem Kurs Maike Greguletz, Thomas Schäffer und Alexander Hammerl qualifizieren. Nach mehreren Auswahlstufen stand Alexander Hammerl als Chef bei Cortal Consors für einen Tag fest.
Im November tauschte er das Klassenzimmer gegen ein Topmanagerbüro. Den zugehörigen Presseartikel finden Sie unter:

http://www.focus.de/finanzen/money-magazin/chef1tag/schueler-cheftag-cortal-consors-tausend-themen_aid_703258.html

Nicole Weikl


 

Betriebspraktikum der 9. Klassen

Arbeitswelt statt Schulbank – Unter diesem Motto findet für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am Ende des Schuljahres ein Orientierungspraktikum statt. Schon im Vorfeld des Praktikums sollen sie Entscheidungsfähigkeit und Eigeninitiative zeigen, um sich bei dem Betrieb ihrer Wahl erfolgreich zu bewerben. Die Anforderungen hierfür waren von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich; so müssen Vorstellungsgespräche geführt, Lebensläufe verfasst und vereinzelt sogar vollständige Bewerbungsmappen zusammengestellt werden.
In der Praktikumswoche selbst, die vom 20.-24. Juli 2015 stattfindet, können die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Praxis der Arbeitswelt und reale Eindrücke für ihre spätere Berufswahl erhalten. Hierbei finden viele eine Bestätigung ihres beruflichen Interesses, das sie in weiteren privaten Praktika und Ferienjobs noch vertiefen sowie gegebenenfalls später in Ausbildung oder Studium verwirklichen können. Auch falls das Praktikum vereinzelt nicht den eigenen Vorstellungen entspricht, kann dies rechtzeitig den nötigen Impuls geben, sich hinsichtlich der Berufswahl nochmals neu orientieren zu müssen.
Den über die Jahre vielen teilnehmenden Betrieben aus Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung und Behörden sowie den dort tätigen Betreuern möchten wir an dieser Stelle für ihr Engagement in diesem Projekt herzlich danken.

 


 

Erfahrungsbericht Betriebspraktikum 9.Klasse 2012

Mein Praktikum habe ich in der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Roth und Kollegen in München, v.a. bei Dr. Ingeborg Wiedemann und Dr. Gerd Wiedemann absolviert. Da Ingeborg Wiedemann auf Familienrecht und Gerd Wiedemann auf Arbeitsrecht und allgemeines Zivilrecht spezialisiert ist, war mein Praktikum sehr abwechslungsreich.
Mein erster Tag begann mit einem Mandanten-Gespräch, zu dem ich Herrn Wiedemann begleiten durfte. Da er mir im Vorfeld alles Wichtige erklärt hatte, konnte ich dem Gespräch gut folgen. Einen Notartermin und zwei Gerichtsverhandlungen konnte ich mit-verfolgen.  Gerd Wiedemann hat mir zusätzlich viel zu dem Berufsbild eines Anwalts erzählt. Im Laufe der Woche hat mir Ingeborg Wiedemann Beispiele aus dem Familienrecht gezeigt und mir die Grundsätze des Familienrechts erklärt. Außerdem hat mich Frau Wiedemann zu einer Scheidung am Amtsgericht in München mitgenommen.  Ich habe es sehr geschätzt, dass ich in Überlegungen mit einbezogen wurde, meine eigene Meinung sagen und Fragen stellen durfte. An einem Vormittag habe ich auch den Alltag der Sekretärinnen kennen gelernt.
Ich wurde in der Kanzlei sehr offen und freundlich aufgenommen, was mein Praktikum insgesamt sehr schön und informativ machte.

Magdalena Rössert, 10e

 


 Hier finden Sie alle relevanten Dokumente für das Betriebspraktikum in der 9. Jahrgangsstufe.

 

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Europa-Tag am Reuchlin-Gymnasium

In Person von Dr. Anton Hofreiter und Agnes Krumwiede, zu diesem Zeitpunkt Mitglieder des Bundestages für Bündnis90/Die Grünen, statteten zwei prominente Politiker dem Reuchlin-Gymnasium einen Besuch im Rahmen des Europatages 2011 ab.

Hofreiter Krumwiede

 


Fair-Trade und W&R

In den letzten Jahren haben sich die Schüler der neunten Klassen wieder besonders für das Thema „Nachhaltigkeit“ und in diesem Zusammenhang für einen fairen Handel und menschenwürdige Arbeitsbedingungen stark gemacht. In Zusammenarbeit mit dem Weltladen Ingolstadt wurde am Adventsmarkt und am Tag der offenen Tür wieder fair gehandelter Kaffee, Tee, getrocknete Früchte, Schokolade, Gummibärchen … verkauft. Der Erlös davon ging zu sehr großen Teilen an den Weltladen oder wurde für die Partnerschule des Reuchlin-Gymnasiums in Afrika gespendet. Wir, die Fachschaft W&R, bedanken uns auch an dieser Stelle nochmal für die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer und die tolle Zusammenarbeit mit dem Weltladen Ingolstadt.

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Besuch des Tages der offenen Tür am Landgericht

Zahlreiche Schüler der Q11 besuchten, im Rahmen der W&R-Kurse, den Tag der offenen Tür am Landgericht und lernten dort das Berufsfeld eines Richters, eines Rechtspflegers und eines Bewährungshelfers kennen. 

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Erfahrungsbericht Girls’ Day 2013

Dieses Jahr war also endlich unsere (10.) Jahrgangsstufe mit dem Girls’/Boys’ Day an der Reihe. Ein paar Monate vorher meldeten zwei Freundinnen und ich uns im Internet bei der Bereitschaftspolizei Eichstätt an.
Am 25. April war es dann soweit und mit 57 anderen Mädchen in unserem Alter trafen wir uns um 9 Uhr auf dem Polizeigelände. Dieses besteht aus einer großen Sportanlage, Unterrichtsräumen und Unterkünften der Auszubildenden. Zunächst erhielten wir in einem Lehrsaal einen Überblick über den Verlauf  der Ausbildung zur Polizeibeamtin. Außerdem bekamen wir Informationen zu den Unterrichtsfächern, den Praktika und zu den späteren Chancen und Möglichkeiten der Spezialisierung.
Danach wurden wir in kleinere Gruppen eingeteilt, in denen wir unter der Leitung von Polizisten und Auszubildenden den Tag verbrachten. Wir bekamen eine Schießausbildung mit Laserwaffen, übten uns in Selbstverteidigung und konnten Elemente des sportlichen Einstellungstests ausprobieren. Im Anschluss hatten wir uns das Mittagessen in der Kantine ordentlich verdient…
Danach ging das volle Programm gleich weiter: eine Gruppe junger Polizisten zeigte uns eine ihrer praktischen Übungen, die auch zum Tagesplan der Ausbildung gehört. In diesem Fall spielte einer einen Kinobesitzer, der besorgt die Polizei anruft, um eine Messerstecherei zu melden, die sich gerade vor dem Kino abspielte. Wir konnten genau zusehen, wie zwei Polizisten kamen und den Mann mit dem Messer entwaffneten und konfrontierten. Manchmal konnten wir uns das Kichern nicht verkneifen, aber für die Auszubildenden ist das die Vorbereitung für den Ernstfall.
Später besichtigten wir die Unterkünfte und Unterrichtsräume, wo wir nach all der Praxis feststellen mussten, dass auch das theoretische Rechtswissen Teil der Ausbildung ist. Hinterher durften wir uns Ausrüstung wie Schlagstöcke, Schusswesten und Handschellen genau ansehen. Zum Abschluss durften alle Mädchen im Streifenwagen mitfahren - mit Blaulicht und Sirene natürlich.
Mir hat der Girls’ Day bei der Bereitschaftspolizei Eichstätt sehr gut gefallen, weil das Programm sehr abwechslungsreich war und ich viel über den Beruf der Polizeibeamtin gelernt habe. Und einen Tag mit einem Haufen durchtrainierter 20-jähriger Polizisten zu verbringen, kann ja nur gut werden…

Miriam Felis, 10c

 

 


 

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