Janet Clark 2019

Autorin Janet Clark zu Gast am RG

Bei hochsommerlichen Temperaturen las die Münchner Autorin Janet Clark am 29.06.2019 vor den 7. Klassen aus ihrem Jugendkrimi „Schweig still, süßer Mund“.
Janas beste Freundin verschwindet von einem Tag auf den anderen spurlos, doch die Polizei will sie nicht suchen, da sie volljährig ist und kein Hinweis auf ein Verbrechen vorliegt. Also macht sich Jana auf eigene Faust auf die Spurensuche und stößt auf dunkle Geheimnisse im Leben ihrer Freundin, die sie doch so gut zu kennen glaubte… So die Thematik des Jugendkrimis, mit der Janet Clark die Schüler trotz größter Hitze sofort in ihren Bann zog. Doch es wurde nicht nur gelesen, sondern es kamen ausgehend von der Lektüre aktuelle Themen wie Castingshows und der Umgang der Medien mit deren Teilnehmern zu Sprache. Zudem beantwortete Janet Clark alle Fragen rund um den Beruf des Autors und zeigte den Schülern, dass man beim Schreiben nicht nur spontanen Eingebungen folgt und perfekte Sätze aus einem heraussprudeln, sondern dass es meist ein längerer Prozess ist, bei dem auch erfahrene Autoren das Geschriebene immer wieder überarbeiten.
Wer also für die kommenden Sommerferien noch eine spannende Lektüre sucht, der wird bei Janet Clark sicher fündig! Viel Spaß beim Lesen!

Kerstin Shah


 

Ungarn 2019 Kuchen

Nachdem letztes Jahr Schüler unserer ungarischen Partnerschule Moricz Zsigmond Atalanos Iskola bei uns zu Besuch waren, fuhr das Reuchlin nun vom 1.6.2019 bis zum 6.6.2019 zu unserer Partnerschule nach Dunaujvárós. Dabei setzte sich eine Art Tradition fort: Schon seit 19 Jahren besuchen sich Reuchlianer und ungarische Schüler immer im Wechsel. Mit dabei waren dieses Jahr das Schulorchester, die Bigband und ausgewählte Jazzbands unserer Schule.

Am 1.6 um 6:00 Uhr früh ging's am ZOB mit dem Bus los nach Dunaujvárós, wo wir nach einer 11-stündigen Fahrt auch endlich ankamen. Vor der Schule wurden wir schon von unseren freundlichen Gastfamilien erwartet, die uns nach der offiziellen Begrüßung gleich mit zu sich nach Hause nahmen. Die Reise stand ganz unter dem Zeichen der Musik: So fand am Sonntag, am Montag und am Dienstag um 17:00 Uhr je ein Konzert statt, auf dem neben den ungarischen Schülern auch die Bigband, das Orchester und je eine oder zwei Jazzcombos des Reuchlins auftraten. Aber auch neben den Auftritten durften wir viel erleben: Am Montag machten wir einen Ausflug ans Donauufer, wo wir nach einigen Spielen auch "Drachenboot" auf der Donau fahren durften. Den nächsten Vormittag verbrachten wir in der Universität von Dunaujvárós. Dort bauten wir Roboter und durften sogar selbst einen Roboter steuern. Danach lasen wir im hauseigenen Fernsehstudio Texte auf Deutsch und Ungarisch vor laufender Kamera und sangen ein ungarisches Volkslied. Am Mittwoch machten wir einen Ausflug nach Veszprém, der europäischen Kulturhauptstadt 2023, der uns dankenswerterweise von der Schule in Dunaujvárós geschenkt wurde. Nach 2-stündiger Fahrt dort angekommen, erhielten wir eine Stadtführung, die uns bis in den Bischofspalast führte. Wir erfuhren viel über die spannende Geschichte der Stadt und lernten ihre wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen. Nachdem wir aus Veszprém zurückgekehrt waren, ließen wir den letzten Abend in Ungarn auf dem Bayerisch-Ungarischen Fest ausklingen. Am Donnerstagmorgen kam dann der schwere Abschied von unseren Gastfamilien, die uns bestens versorgt und an den Abenden verschiedene Aktivitäten unternommen hatten. Nachdem wir uns für die Bemühungen bedankt und verabschiedet hatten, wartete auch schon unser Busfahrer Günther auf uns, der uns wieder sicher nach Hause brachte. Wir freuen uns schon auf den Besuch der ungarischen Schüler nächstes Jahr zum 20-jährigen Jubiläum unserer Freundschaft hier in Deutschland.

Unser Dank gilt natürlich neben den ungarischen Familien, den Schülern und den Organisatoren der Moricz Zsigmond Atalanos Iskola für ihre Gastfreundlichkeit auch Frau Atzerodt, Herrn Aichner und Herrn Würflein, die die Reise so gut organisiert haben und uns die 6 Tage lang begleitet haben.

Florian Mändl, 8b


 

Rieger

„Zeiten des Umbruchs – Der Sommer, der nie enden sollte ...“

1. Preis für Luna Kröber beim Schreibwettbewerb der KU Eichstätt-Ingolstadt

Die Gewinne, die nie enden sollten ... – so möchte man fast das Motto des Schreibwettbewerbs der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt für Luna Kröber aus der Theaterklasse 6b umformulieren: Denn auch bei dessen Preisverleihung am 5. Juni errang sie in ihrer Kategorie den 1. Platz. Dabei trug sie vor großem Publikum ihren Text „Operation: Anti-Pubertier!“ nicht nur humorvoll vor, sondern wurde zusätzlich mit einem Buchgutschein sowie einem Schreibworkshop mit dem Autor Christian Schloyer belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

Echte Freunde und Chicken McNuggets for Future

Julia Rieger präsentiert zwei Texte im Münchner Literaturhaus

Zwölf schreibbegeisterte Jugendliche, zwei Autorinnen, acht Workshopeinheiten – dann war es so weit für das Finale: In einer öffentlichen Abschlusslesung im großen Saal des Münchner Literaturhauses präsentierte Julia Rieger aus der Klasse 9a zwei Ergebnisse, an denen sie mit ihren neuen Freundinnen und Freundin sowie Sandra Hoffmann und Katharina Adler über Wochen hinweg gefeilt hatte: Ihre Texte „Echte Freunde“ und „Chicken McNuggets“ fanden Eingang in den Reader zum Abschluss dieser besonderen Schreibwerkstatt und können gerne auch gleich hier nachgelesen werden.

Christian Albert


 

K800 Garching 04 19

Nieselregen. Wir, das W-Seminar Mathematik für Naturwissenschaftler und Ingenieure, waren am Montag, den 29. April auf dem Weg zur Technischen Universität München und wurden nach erstmals falschem Aussteigen und einer Wanderschaft im Regen, warm von der Fakultät für Mathematik und Informatik begrüßt. Nachdem wir erste Eindrücke beim Hineingehen gesammelt hatten, erwartete uns auch schon ein Student, der uns in einen Seminarraum führte. Dort erzählte uns Dr. Christina Ruf zunächst einiges über das Mathematik- und Physikstudium an der TUM, die Voraussetzungen und was uns nach dem potenziellen MINT Studium erwartet. Im Anschluss fand eine Fragerunde mit Benedikt, einem Studenten, statt, der uns über den Studienalltag und die persönlichen Erfahrungen im Studienalltag informierte. Nach der Mittagspause ging es auch schon los mit einer echten Vorlesung, bei der wir zwischen den regulär Studierenden sitzen durften. Die Vorlesung handelte von dem Satz über die adjunkte Matrix, den ich natürlich gerne erklären würde, doch das ist aus Platzgründen leider nicht möglich ;). Im Anschluss bekamen wir eine Führung im ix-Quadrat, einer Mitmach-Ausstellung, bestückt mit allerlei Exponaten, zum Anfassen und Bestaunen, und auch digitalen Medien. Nach der Erkundungstour durfte das Austesten der berühmt-berüchtigten Parabelrutschen natürlich nicht fehlen. Ein -buchstäblich- abgerundeter Abschluss.
Sophia Fois


 

DOK fest 6b 6631

Einen Ausflug in Richtung Film unternahm die Theaterklasse 6b, als sie im Rahmen des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München die Dokumentarfilmschule von DOK.education am Gasteig besuchte. Im Anschluss an den Film „Phil und das Traurigsein“ bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler dazu in Gruppen unterschiedliche Sehaufgaben: Welche Bilder werden benutzt, um die Gefühlswelt des Protagonisten Phil zu erzählen? Wo wird in diesem Dokumentarfilm inszeniert – und ist es dann noch ein echter Dokumentarfilm? Wodurch unterscheidet sich ein Dokumentarfilm überhaupt von einem Spielfilm oder einer Dokumentation? Welche filmischen Erzählmittel wie Bilder, Töne, Musik, Filmaufbau und Filmschnitt werden verwendet? Der Regisseur des Films, Marco Giacopuzzi, war anwesend und beantwortete geduldig alle Fragen. Zurück in Ingolstadt konnten es die Schülerinnen und Schüler kaum erwarten, am kurz darauf folgenden Probenwochenende die frisch erworbenen Kenntnisse beim Filmen mit den iPads umzusetzen.

Ulrike Arens


 

Wildniskochen 7c Foto

Brennesseln pflücken, giftige von essbaren Pflanzen unterscheiden, nach trockenen Ästen suchen, Donauwasser herbeischleppen, eine ganze Stunde lang sorgsam das Feuer hüten – das klingt nach Mühsal und war doch eine ganz besondere Belohnungsaktion für die Klasse 7c: Die Schülerinnen und Schüler hatten eifrig Spenden für den BUND Naturschutz gesammelt, die Ortgruppe Ingolstadt spendierte nun im Gegenzug eine leckere und gesunde Mahlzeit an einem ungewöhnlichen Ort. Mitten im Ingolstädter Luitpoldpark startete unter der Anleitung der Umweltwissenschaftlerin Helene Theobald ein gemeinschaftliches „Wildniskochen“, bei dem jede Gruppe einen Beitrag zu leisten hatte, bevor wir es uns in gemütlicher Runde schmecken lassen konnten. Eine tolle Naturerfahrung, bei der wir lernten, wieviel Arbeit es bedarf, um satt zu werden. Und dass es sich lohnt, eine Sache mit Engagement zu betreiben – sei es nun das Spendensammeln oder die Blütendekoration eines einfachen Butterbrots!

Ursula Winberger


 

Bild Baesecke

Bereits seit vielen Jahren zählt der Besuch von Herrn Baesecke zu den Highlights des Schuljahres für unsere Fünftklässler. Der Kulturpreisträger der Süddeutschen Zeitung (2018) entführte die Kinder auch dieses Jahr in eine andere Welt: die Welt des Erzählens und der Märchen, der zauberhaften Stimmungsbilder und unheimlichen Begebenheiten. Seine Kofferbühne barg wieder so manche Überraschung – Theaterbücher, deren Seiten sich umklappen ließen und ganze Landschaften und Städte enthüllten, aus Papier gerissene, geschnittene oder gefaltete Figuren, deren Gesichtsausdruck und Körper sich während des Erzählens ständig veränderten, oder ein einfacher Meterstab, der sich einmal in ein Hühnchen und ein anderes Mal in einen Fuchs verwandelte. Jörg Baesecke bot mit seinem Programm „Im Handumdrehen um die Welt“ einen kurzweiligen Moment, der unseren Jüngsten wieder das Staunen über die kleinen Dinge vor Augen führte.

Melanie Drexler


 

schreibw 2019

Fast schon auf Goethes Spuren wandeln die vier Preisträgerinnen, die das Reuchlin-Gymnasium beim diesjährigen Ingolstädter Schreibwettbewerb stellen konnte. Mit spannenden und berührenden Erzählungen zum Thema „Freundschaft“ konnten die vier Mädchen in den drei Altersklassen die vierköpfige Jury überzeugen. Bei den Jüngsten (4. bis 6. Klasse) glänzte Luna Kröber (6b) mit einem ersten Platz, bei den Teilnehmern von Jahrgangsstufe 7 bis 9 erreichten Isabelle Mamikonian (8a) den 3. und Julia Rieger (9a) den 1.Platz. Bei den Ältesten (Klasse 10 bis 13) wurde Larissa Teusch (Q12) mit einem 2. Preis bedacht. Die glücklichen Siegerinnen wurden von den zahlreichen Zuschauern bei der Preisverleihung in der Stadtbücherei mit viel Beifall bedacht und dürfen sich nun auf die Veröffentlichung (auf die Namen klicken!) ihrer Geschichten freuen.

Auf dem Bild sind von rechts unten im Uhrzeigersinn zu sehen: Luna Kröber, Isabelle Mamikonian, Julia Rieger und Larissa Teusch


 

Orgelfahrt2

Dass die Kirche St. Anton einer der schönsten Orgeln Ingolstadts besitzt, davon konnte sich die Klasse 6d bei einer Orgelführung persönlich überzeugen. Nach allgemeinen Informationen über die im 2. Weltkrieg durch Bombentreffer weitgehend zerstörte Bahnhofskirche erläuterte der Organist der Pfarrei Bernhard Wittmann, der als Vorsitzender des Freundesvereins des Reuchlin-Gymnasiums die einstündige Führung übernahm, wie eine Orgel im Detail funktioniert. Auch spielte er auf der mächtigen Orgel vor, wobei im Tutti alle 2277 Orgelpfeifen des beinahe 1 Million teuren Instruments erklingen. Sicher ein Höhepunkt für die Klasse: während einer der lautesten Stellen durfte jeder einzelne das Innere der Orgel begutachten. Am Ende waren wir alle sehr gut informiert zur Königin der Instrumente und lauschten um Abschluss auf den beheizten Teppichen auf Orgelempore sitzend einem Meisterwerk des besten Orgelkomponisten Johann Sebastian Bach.

Robert Aichner


 

IMG 6462 K

Nachdem wir „Löcher“ von Louis Sachar als Klassenlektüre gelesen hatten, hatten wir viele rechtliche Fragen, da es in der Lektüre geht es um einen 13-jährigen Jungen aus Texas geht, der nach einem Diebstahl entscheiden muss, ob er ins Gefängnis geht oder ins Camp Green Lake. Er entscheidet sich für Letzteres, weil er es fälschlicherweise für eine Art Feriencamp hält.

Wie wäre die rechtliche Lage in Deutschland? Was geschieht mit Minderjährigen, die eine Straftat begehen? Welche verschiedenen Arten von Strafen kann man bekommen? All diese Fragen beantwortete uns Frau von Dahl. Sie erklärte uns, wie ein Gerichtsprozess vor dem Jugendgericht abläuft, wer alles anwesend ist und welche verschiedenen Konsequenzen und Strafen es gibt. Des Weiteren erzählte sie von ihren eigenen Erfahrungen mit jugendlichen Straftätern. Dabei fielen uns noch viele Fragen ein und so wurde es eine interessante Stunde, die uns Einblick ins deutsche Jugendstrafrecht gab.

Shirin Wetzel und Alexa Oliva-Bobbert, 7d  


 

Torres

Über den Besuch von Wendy Neuburger Torres und ihren Sohn Andrew haben wir uns am Reuchlin sehr gefreut. Bei diesem Treffen, das im Rahmen des Englisch- und Geschichtsunterrichts der Klasse 10b stattfand, ging es um die Ereignisse der Reichspogromnacht im November 1938 in Ingolstadt, die zum gewaltsamen Tod der Urgroßeltern von Wendy Neuburger Torres führten und wie man der Opfer des Nationalsozialismus würdig gedenken sollte. Der Besuch ist Teil eines Projekts zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Ingolstadt, das in Kooperation mit dem Katharinen-Gymnasium durchgeführt wird.

(Foto: Christian Silvester)

Am 21.03.2019 berichtete Christian Silvester im Donaukurier über diese Veranstaltung am Reuchlin:

Wendy Neuburger Torres und ihr Sohn Andrew leben in der Nähe von New York. Sie besitzen neben der US-amerikanischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft, doch sie haben das Land in Europa noch nie bereist. Bis zu dieser Woche. Gestern besuchten Wendy und Andrew das Reuchlin-Gymnasium, wo sie tief in die Geschichte ihrer deutschen Ahnen eintauchten. […]

 Bitte lesen Sie weiter unter

https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Memorial-Day;art599,4121480.


 

Knoesel 2019

… und mehrere Menschen, die es darauf abgesehen haben. Das ergibt einen Erzählstoff, der Spannung verspricht. Der Autor Stephan Knösel verschaffte den Achtklässlern mit seiner lebendigen Lesung einen anregenden Einblick in seinen Jugendroman „Jackpot“, den sicherlich der eine oder andere Schüler in eigener Lektüre vertiefen wird. Im anschließenden Gespräch mit dem Autor ging es nicht nur um die Szenerie seiner Romane, die meist in seiner geliebten Heimat München spielen, sondern auch um das Leben als freier Schriftsteller. Aufschlussreich waren hier Herrn Knösels anschauliche Erzählungen über seinen Berufsalltag nicht nur als Roman-, sondern auch als Drehbuchautor einer Vorabendserie.         Sonja Schranner


 

Zu diesem Thema musste eine Geschichte verfasst werden, wollte man einen der begehrten zwölf Plätze in der Schreibwerkstatt am Münchener Literaturhaus ergattern – angeboten für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 bis 11. Julia Rieger aus der Klasse 9a gehört zu den Glücklichen: Sie wird an acht Terminen von den Autorinnen Katharina Adler und Sandra Hoffmann inspiriert sowie gefordert werden, Texte schreiben, sich der Kritik stellen, Texte wieder und wieder überarbeiten – bis zur großen öffentlichen Abschlusslesung am 3. Juni auf der Bühne des Literaturhauses. Wir gratulieren herzlich – und bieten Julias Text „Zerrissene Atome“ hier zur Lektüre an.                                                                                                                                                                                   Christian Albert


 

K800 MatheOlymp klein

Auch dieses Jahr war das Reuchlin wieder in der Landesrunde der Mathematik-Olympiade vertreten. Ariane Frey (5b), Klara Beuchling (5b) und Luca Landinger (6c) hatten sich für die dritte und in diesen Jahrgangsstufen letzte Runde der MOBY qualifiziert. Am 27. Februar durften die drei einen Tag an der Universität Augsburg verbringen. Nach der dreieinhalbstündigen Prüfung gab es ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit verschiedenen Workshops, an dessen Ende die öffentliche Siegerehrung mit Preisverleihung stattfand. Wir gratulieren Luca Landinger, der mit seiner guten Leistung einen zweiten Platz erreichte.
Fachschaft Mathematik

Quelle des Bildes: www.mo-by.de


 

Sieger englischer Vorlesewettbewerb„So it’s true what they say, an Elephant never forgets.“ Diesem letzten Satz aus dem englischen Buch „An Elephant never forgets“ von Paul Stewart lauschten über 100 Siebtklässler am 01.03. im Mehrzweckraum beim ersten englischen Vorlesewettbewerb in der Geschichte der Schule. Zwölf Schülerinnen und Schüler aus vier Klassen waren angetreten, um den besten Leser oder die beste Leserin der Jahrgangsstufe zu ermitteln. Dafür mussten sie in einer ersten Runde zunächst einen vorbereiteten Text lesen, den sie auch zusammen mit einem Lesetutor aus den 11. und 12. Klassen erarbeitet hatten. Hier konnten die Schüler, die erst im zweiten Lernjahr sind, zeigen, dass sie ihre Textausschnitte flüssig und oft auch mit sehr schöner Aussprache und viel Schauspieltalent präsentieren konnten. Noch gespannter lauschten die Zuhörer der zweiten Runde, in der es eine Passage aus dem oben genannten unbekannten Text über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Elefanten zu lesen galt. Dies war eine Herausforderung, der sich aber alle mutig und erfolgreich stellten. Am Ende der rund zweieinhalb Stunden mit vielen spannenden Texten standen die Gewinner fest: Als souveräne Siegerin ging Laetitia Menig (7b) aus dem Wettbewerb hervor, Moritz Gähler (7c) und Shirin Wetzel (7d) belegten den zweiten und den dritten Platz. Alle Sieger durften sich über einen Gutschein freuen und am Ende war klar, dass dies sicherlich nicht der letzte englische Lesewettbewerb am Reuchlin-Gymnasium gewesen sein wird.
Dr. Ghislaine Grimm


 

K800 SchachbrettSchon seit September 2017 treffen sich nun schon ca. ein Dutzend schachbegeisterte Schüler alle zwei Wochen am Freitagnachmittag zum Schachspielen. Als Experten konnten wir Herrn Schims vom Schachklub Ingolstadt für uns gewinnen. Finanziert wird der Wahlkurs dankenswerterweise vom Freundeskreis des Reuchlin Gymnasiums, ebenso wie die sieben, für diesen Zweck neu angeschafften Schachbretter samt Schachuhren.
Am 24. 11.2018 war es nun soweit und das Reuchlin Gymnasium schickte seine erste Mannschaft zu den Oberbayrischen Schulschach-Meisterschaften nach Fürstenfeldbruck. In der Wettkampfklasse WK4 (Jahrgang 2006 und jünger) trat unser Vierer-Team (Brett 1: Tim Strege, Brett 2: Nicolas Kaiser, Brett 3: Luca Landinger, Brett 4: Felix Haberling) gegen 11 Manschaften aus Oberbayern (Fürstenfeldbruck, Dorfen, Landsberg, Miesbach, Erding, Bruckmühl, Germering) an und errangen für Ingolstadt einen ordentlichen sechsten Platz. Gegen starke Gegnerschaft erreichten sie ein ausgeglichenes Mannschafts-Ergebnis (3 Siege, 1 Remis, 3 Verluste in den 7 Spielrunden), jeder Schüler gewann mindestens einmal und die Mannschaft präsentierte sich harmonisch und fair.

Nicola Landinger und Mike Schims


 

ruileViele von uns haben, als sie das erste Mal ihr Lieblingsbuch gelesen haben, davon geträumt, so ein faszinierendes Werk einmal selbst zu schreiben. Am 14. Januar hatte die neunte Jahrgangsstufe die Chance, eine Bestsellerautorin live zu erleben und mit ihr ins Gespräch zu kommen: Margit Ruiles Buch „Dark Noise“ hat den Titel „Buch des Monats Juli 2018“ gewonnen.

In unserer heutigen Zeit spielt Manipulation durch Medien und Fake-News eine große Rolle, und dieses wichtige Thema greift die Autorin in „Dark Noise“ auf: Zafer, Anfang 20, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit der Bearbeitung von Fotos und Videosequenzen. Als er einen mysteriösen Auftrag erhält, wird er neugierig und nimmt ihn an. Kurze Zeit später sieht er die von ihm veränderten Bilder in den Nachrichten – und Zafer beginnt nach dem anonymen Auftraggeber und der Wahrheit zu suchen ...

Maya Liebel, 9b


 

vorlese2018Schweißnasse Hände und nervöses Gekicher – die Aufregung war den acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Klassen 6a, 6b, 6c und 6d am Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs deutlich anzumerken.
Nachdem alle ihre vorbereitete Textstelle sicher und mitreißend vorgetragen hatten, kam die große Herausforderung: einen unbekannten Auszug aus Astrid Lindgrens „Ronja Räubertochter“ möglichst fehlerfrei und spannend vorzulesen. Auch diese Hürde meisterten die Klassensieger mit Bravour.
Schnell kam die Jury bestehend aus den Deutschlehrerinnen und –lehrern der 6. Jahrgangsstufe und der letztjährigen Schulsiegerin Clara Schirmböck (7d) dann zu einer Entscheidung:
Wir gratulieren herzlich dem Drittplatzierten Benedikt Hörner (6d), der Zweitplatzierten Mirella Feldmann (6b) und unserer neuen Schulsiegerin Eva Schiemenz (6b) zur ihren tollen Leistungen. Auch drücken wir Eva Schiemenz, die beim Stadtentscheid das Reuchlin-Gymnasium vertreten wird, fest die Daumen.

Carolin Hagl

 


 

freundschaftFür die Produktion Mein seltsamer Freund Walter übernahmen die 32 Theaterkinder der Klassen 5b und c nicht nur die Patenschaft (sodass sie eine Probe mit anschließendem Gespräch besuchen durften), sondern sie waren zugleich Ingolstadts erste Premierenklasse: Am Abend des 1. Dezember nahmen sie in der Werkstatt des Jungen Theaters die ersten Reihen in Beschlag – ganz nah an der Bühne und am Geschehen. Danach gab es, vorbereitet von der Theatervermittlerin Linda Thaller, noch eine Überraschung: Premierenurkunden und eine weitere Begegnung mit den Schauspielern, die den Theaterkindern – passend zum Thema des Stücks – für ihr Klassenzimmer eine bunte, im Unterricht weiter zu ergänzende Collage zur Frage Was ist Freundschaft? überreichten.

Christian Albert
Foto: Bernadette Wildegger, Stadttheater Ingolstadt

 


 

Paketaktion2018Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Reuchlin-Gymnasium wieder an der Weihnachtspäckchen-Aktion des Round-Tables. Bereits im November wurden Pakete geschnürt, die Mädchen und Jungen unterschiedlichsten Alters in den ärmsten Regionen Osteuropas an Weihnachten ein Funkeln in die Augen zaubern sollen. Dieser Weihnachtspäckchenkonvoi konnte in diesem Jahr 215 Pakete aus dem Reuchlin mitnehmen. Das heißt, von Jahr zu Jahr können wir mehr Kindern helfen. Waren es 2016 noch knapp 100 Päckchen konnten wir in diesem Jahr mehr als doppelt so viel mitschicken. Vielen Dank für das großzügige und fleißige Päckchenpacken! Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
 
Ruth Reindl und Felix Schweiger

 


 

Sally Perel, der „Hitlerjunge Salomon“, zu Gast am Reuchlin

perel3Im Frühsommer 1941 steht der sechzehnjährige Sally Perel in einem Wald bei Minsk einem Wehrmachtssoldaten gegenüber; „wie festgenagelt“. Angst und Anspannung lähmen ihn, nur wenig entfernt hört man die Schüsse der Einsatzgruppen, die alle Juden, die den Deutschen in die Hände fallen, sofort ermorden. In diesem Moment erinnert sich der jüdische Sally an den Abschied von seiner Mutter: „Sally, geh!“ Du sollst leben.“ Josef Perjell sei er, vermeldet er dem Soldaten, ein Volksdeutscher. Das Wunder geschieht, man glaubt ihm.
Gebannt verfolgen die Schülerinnen und Schüler der Q11 am 30. November der Schilderung des heute 92-jährigen Sally Perel. Sie sind so alt, wie er es damals war. Und sie erfahren aus erster Hand die existenzielle Bedrohung des jüdischen Jungen, die der inzwischen alte Herr lebhaft vergegenwärtigen kann. Genauso wie sein Dilemma, das entsteht, als „Jupp“ erst als Dolmetscher zur Wehrmacht und dann in ein Internat der Hitlerjugend nach Braunschweig gerät. Dort kann sich nicht mal er dem „tröpfelnden Gift“ der Nazi-Ideologie ganz entziehen, so erzählt er. Doch ständig quält ihn auch die Angst, seiner Beschneidung wegen als Jude enttarnt zu werden. Die Sehnsucht nach seinen Eltern treibt ihn Weihnachten 1943 nach Lodz, wo er sie im Ghetto zu finden hofft. Ausgehungerte Gestalten und gefrorene Leichen erspäht er durch den Zaun. Mutter, Vater und seine Schwester sieht er nie wieder, sie wurden Opfer des mörderischen NS-Rassismus.
Sally Perel, der heute in Israel lebt, kann eine ganz besondere Geschichte erzählen: die vom unbedingten Recht auf das Leben; und damit die der moralischen Pflicht, eine Wiederholung der Geschichte mit aller Macht zu verhindern. Für den bewegenden Vortrag danken die Zuhörerinnen und Zuhörer des Reuchlin Sally Perel und wünschen ihm שלום (Schalom).